21.07.2017, 11:15 Uhr

Erwin Klinger übergibt das AMS-Ruder an Gunda Amprosi

IMST (ps). Eine Ära geht zu Ende, die des AMS-Leiters Erwin Klinger. Er zieht sich mit Anfang August aus dem Berufleben in den Ruhestand zurück. Seine Nachfolge tritt Gunda Amprosi aus Oetz an. Die gebürtige Salzburgerin lebt seit mittlerweile 25 Jahren in Oetz und gehört seit fünf Jahren zum Team des AMS Imst. Auch vorher schon stand sie über eine IT Firma dem AMS nahe und hatte bei Fortbildungen viel mit den Angestellten zu tun. "Da mein Rückzug in den Ruhestand ja nicht überraschend kommt, haben wir uns ein Jahr lang um meine Nachfolge bemüht. Die Bewerber für meinen Posten wurden von verschiedenen Gremien gehört und Gunda hat sich schlußendlich durchgesetzt, worüber ich sehr glücklich bin," meinte der baldige Pensionist Klinger. Er blicke auf eine bewegte 14 Jährige Amtszeit als Leiter des AMS zurück, begonnen habe er allerdings schon 1973. "Das ist eine lange Zeit," meinte er etwas wehmütig. Für Gunda Amprosi ist die Richtung, in die sie gehen will klar: "Ich werde den erfolgreichen Weg von Erwin weiter gehen, mit einem starken Team im Hintergrund freue ich mich auf meine Aufgabe." Die größte Herausforderung wird wohl die Integration der Flüchtlinge für das AMS werden, wenngleich bisher nur gute Erfahrungen gemacht wurden. "Durch die exzellente Zusammenarbeit mit den Tiroler sozialen Diensten und Kirsten Mayr vom Integrationsbüro kann man sagen, dass die Vermittlung deutschsprechender Personen mit positivem Asylbescheid tadellos funktioniert. Die wollen wirklich arbeiten ist unser Eindruck beim AMS," so Klinger. Ansonsten ist die momentan entspannte Situation am Arbeitsmarkt sicher kein schlechter Zeitpunkt für Amprosi ihren Job zu beginnen.
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