13.04.2017, 09:35 Uhr

Fernpass-Strategie: Tarrenz bekommt Fußgängerunterführung

Johannes Monz (BBA Imst), LHStv Josef Geisler, Bgm Rudolf Köll, Olaf Huber (Straßenmeisterei Haiming) sind überzeugt: Die neue Fußgängerunterführung in Tarrenz/Walchenbach bringt’s. (Foto: Land Tirol)
Fernpass-Strategie: Tarrenz bekommt Fußgängerunterführung

Verkehr wird nach Ostern für ca. vier Wochen über Umfahrungsstraße geführt



In Tarrenz wird an der B 189 Mieminger Straße eine barrierefreie Fußgängerunterführung gebaut. Nach der Kampagne zur autofreien Anreise ist dies die nächste Maßnahme, die im Rahmen der Fernpass-Strategie zur Entlastung der Bevölkerung umgesetzt wird.

„Bis dato war das Überqueren der Straße vielfach ein Spießroutenlauf. Mit dieser Unterführung auf Höhe der Bushaltestelle im Weiler Walchenbach erhöhen wir zum einen die Sicherheit der Fußgänger und zum anderen die Flüssigkeit des Verkehrs“, freut sich Tirols Straßenbaureferent LHStv Josef Geisler über die rasche Umsetzung dieser im Rahmen der Fernpass-Strategie erarbeiteten Maßnahme.

An der Umsetzung der im Rahmen der Fernpass-Strategie erarbeiteten straßenbaulichen und verkehrslenkenden Maßnahmen sowie der Stärkung des öffentlichen Verkehrs wird von LHStvin Ingrid Felipe und LHStv Josef Geisler konsequent gearbeitet. Ende des Jahres wird die Schnellbusverbindung Reutte-Innsbruck eingerichtet, die Vorarbeiten für ein Dosiersystem laufen auf Hochtouren, die Kampagne zur autofreien Anreise und eine entsprechende Begleitung durch Mobilitätscoaches wurde gestartet. Zudem wurden Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Als nächstes steht der Radweg Via Claudia Augusta auf der Agenda der Landesstraßenverwaltung.
Für den Tarrenzer Bürgermeister Rudolf Köll ist die neue Unterführung unter der B 189 nicht nur „ein massiver Sicherheitsgewinn“, sondern auch die Gelegenheit die Parksituation in diesem Bereich zu verbessern. Die neue Fußgängerunterführung Walchenbach kostet 250.000 Euro. Das Land Tirol und die Gemeinde Tarrenz übernehmen je die Hälfte der Baukosten. Durchschnittlich werden auf der B189 in Tarrenz 13.500 Fahrzeuge pro Tag gezählt. An Spitzentagen sind es bis zu 25.000.
Bereits Ende März wurde mit den Bauarbeiten begonnen und eine temporäre Umfahrungsstraße hergestellt. „Nach Ostern beginnen wir mit dem Einbau des 21 Meter langen Stahldurchlasses. Diese Arbeiten werden drei bis vier Wochen dauern“, erklärt Johannes Monz vom Baubezirksamt Imst. Während dieser Zeit wird der Verkehr auf der Umfahrungsstraße geführt. Mit geringfügigen Beeinträchtigungen ist zu rechnen. Die neue Unterführung hat einen Durchmesser von drei Metern. Auf der Nord- und auf der Südseite wird die Fußgängerunterführung mit behindertengerechten Rampen sowie Treppen erschlossen. Abgeschlossen wird das Projekt im Juni dieses Jahres sein.
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