10.03.2017, 10:29 Uhr

George-Chefentwickler hielt kürzlich einen Vortrag

Erörterten in Imst die digitale Zukunft und Gegenwart der Bankenlandschaft (v.l.): Meinhard Reich (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Imst AG), Boris Marte (Leiter ERSTE Hub) und Martin Haßlwanter (Vorstand Sparkasse Imst AG). (Foto: Sparkasse Imst)
IMST. 

Die Sparkasse Imst AG konnte kürzlich den wohl prominentesten Namen in Sachen digitaler Bankgeschäfte für einen Gastvortrag gewinnen: „Mr. George“ Boris Marte. 

Boris Marte, Initiator des erfolgreichsten Online-Bankings im deutschsprachigen Raum, zeichnete vor den Mitarbeitern der Sparkasse Imst AG ein fesselndes Bild vom sich wandelnden Konsumentenverhalten. „Mobile Technologien werden uns ein Leben lang begleiten. Wie sich diese entwickeln, entscheiden nicht wir. Fest steht: Das Kauf- und Kundenverhalten ändern sich durch sie dramatisch“, lautete Martes zentrale Einschätzung. Seit dem Wurf mit George gilt der Österreicher in der deutschsprachigen Bankenwelt als Lichtgestalt, er ist hochbegehrter Gastreferent. Als Leiter des Erste Hub, des von der Erste Bank gegründeten Innovationslabors für neue Online-Anwendungen, gelang dem gebürtigen Vorarlberger und seinem Expertenteam, wonach so gut wie jede Bankengruppe derzeit händeringend verlangt: Die Entwicklung eines Online-Bankings, das den zahlreichen Fintechs Paroli bietet. Also jenen jungen Startups, die das traditionelle Finanzgeschäft mit ihrer Mischung aus Finanzdienstleistungen und smarten Technologie-Anwendungen in ihrem Kerngeschäft herausfordern. Rund eine Million Anwender nutzen das digitale Angebot des österreichischen Sparkassen-Sektors mittlerweile, darunter auch zahlreiche Kunden der Sparkasse Imst AG.

Bekenntnis zu Digitalisierung im Verbund mit persönlicher Beratung

Das Vorhaben, Boris Marte als Gastredner zu gewinnen, war aufgrund seines vollen Terminkalenders durchaus ambitioniert. Aber schlussendlich ist es den Verantwortlichen der Sparkasse Imst gelungen. „Wir wollen gemeinsam mit diesem europaweit führenden Experten ganz klar unser Bekenntnis zur Digitalisierung unterstreichen. Gleichzeitig gilt für uns aber ein unumstößliches Prinzip: Bei der Sparkasse Imst werden Menschen weiterhin von Menschen bedient und hinter jedem digitalen Vorgang stehen hoch qualifizierte Mitarbeiter“, erklärten die beiden Vorstände Meinhard Reich und Martin Haßlwanter. In der Hauptanstalt der Sparkasse Imst gab Marte Einblick in die strategischen Ansätze seines internationalen Entwicklungsteams. Die maßgeblichen Wettbewerbstreiber sieht Marte nicht in den großen Bankhäusern, sondern den jungen Technologie-Startups und ihren Innovationslaboren. Längst haben auch die großen Player des Silicon-Valley das Geschäft der Bankenbranche ins Visier genommen. Eine Kollaboration zwischen Facebook, WhatsApp und Mastercard zur Integration von Zahlungsverkehr auf diesen Plattformen nannte er als eines der jüngsten Beispiele. „Digital ist nicht nur ein neuer Kanal. Es wird das Wesen unserer Produkte dramatisch verändern“, so die Konklusio. Als entscheidend erachtet es Marte, einen völlig neuen Blick auf Kundenbedürfnisse zu werfen: „Wir müssen Alltagsdinge mit Vergnügen verbinden. Und dazu eine individualisierte Betreuung bieten. Genau das haben wir mit George realisiert und deshalb nutzen es auch so viele Menschen.“

George: Große Serviceleistungen in petto

Das nächste Service-Ziel für das Sparkassen-Onlineangebot besteht darin, auch künftig alle Dienstleistungen, wie sie Fintechs bieten, auf einer Oberfläche zu bündeln. Und zusätzlich institutsfremde Bankkonten. Mit einer einzigen Verfügernummer und einem Passwort sollen diese Angebote via George verfügbar werden. „Letztlich wollen wir die Sparkassen-Idee ins Kundenverhalten des 21. Jahrhunderts übertragen“, so Marte. Die Sparkasse Imst AG sieht sich dank des aktuellen Servicevorsprungs für die Herausforderung strategisch erstklassig aufgestellt. „Wir wissen, dass wir Teil jener Bankengruppe sind, die die besten Spezialisten für die digitale Zukunft aufbietet. Davon werden wir als Institut profitieren. Unseren Kunden bieten wir dadurch im Verbund mit unserer persönlichen Beratung und unserem Vorort-Engagement auch den Service des führenden Online-Bankings“, so Meinhard Reich und Martin Haßlwanter.
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