05.10.2014, 12:06 Uhr

Landesschießen der Tiroler Schützenkompanien in Mieming

Gastgeber des Wettkampfs Oberschützenmeister Christoph Melmer mit Christoph Pinzger, Schießreferent Oberland und Ernst Mark, Schützenreferent Tirol Mitte und Koordinator des Bundes der Tiroler Schützenkompanien. (von links)
BEZIRK (dl) Am Samstag, dem 04. Oktober, lud die Schützenkompanie Mieming die Vertreter der Schützenkompanien Tirol zum Landesschießen im Kleinkaliber ein. Der Bund der Tiroler Schützenkompanien organisiert sich in sogenannte "Viertel". Neben den Vierteln Tirol Oberland, Mitte, Unterland und Osttirol gehören auch die Viertel Südtirol und Welschtirol dem Bund der Tiroler Schützenkompanien an. Nach dem letztjährigen Landesschießen in Absam fand diese Form des Wettkampfes in diesem Jahr erst zum zweiten Mal statt.

Jeder Schütze der teilnehmenden Viertel Oberland, Mitte und Südtirol gab am Samstag nach jeweils 5 Probeschüssen 10 Schüsse liegend und 10 Schüsse für die Wettkampfwertung ab - in Tracht. Auch für geübte Schützen stellt das Schießen in Tracht eine Herausforderung dar, die den einen oder anderen der rund 70 Teilnehmer an den Rand der Verzweiflung brachte. Die hielt zum Glück nicht lange an, denn nach hartem und konzentriertem Wettkampf, waren die Fehlschüsse in lustiger Runde im Anschluss schnell vergessen.

Neben den sechs besten Schützen aus den Vierteln wurde am Samstag auch das erfolgreichste Viertel des Wettkampfes ausgezeichnet. Für das nächste Jahr ist unter dem Motto "100 Jahre Front in Stein und Eis gemeißelt" ein Gedenkschießen geplant, das sich über mehrere Wochen erstreckt und alle Viertel einschließt. "Die Teilnehmer aus den Vierteln werden sich in einem Eröffnungsschießen in Nordtirol treffen, dem dann Wettkämpfe in den Vierteln und die Preisverleihung in Bozen folgen werden", erklärte Ernst Markt, Koordinator vom Bund der Tiroler Schützenkompanien und Schießreferent Tirol Mitte.
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