14.10.2014, 00:00 Uhr

Ohne Gesamtlösung bleibt Fernpass ein Nadelöhr

TTV-Präsident Josef Falkner, politisch auch im Parteivorstand von "Vorwärts Tirol" engagiert, will in Sachen Fernpass-Verkehrsprobleme endlich eine generelles Bekenntnis der Landesregierung erreichen. Dabei will Falkner nicht den viel diskutierten Scheiteltunnel, sondern bricht eine Lanze für die Studien zum so genannten "Grantnerwand-Tunnel", der rund acht Kilometer zwischen Bichlbach und dem Nassereither Rastland führen soll. "Das Problem Fernpass wird seit Jahrzehnten, ohne Fortschritte zu erzielen, diskutiert. Realitätsferne Ansätze und halherzige Initiativen haben bisher nichts gebracht, der Tourismusstandort Tiroler Oberland ist hier mit schweren Defiziten ausgestattet. Der Grantnerwand-Tunnel wäre laut eine Sticklerstudie eine wesentlich bessere Lösung, wie ein Scheiteltunnel. Dass aber auch ein Tschirgant-Tunnel in dem Gesamtkonzept eingebetten sein muss, vertseht sich von selbst", meint Falkner. In Richtung Verkehrsreferentin Felipe, sagt Falkner, dass "Gespräche stattgefunden haben, Versprechen gemacht wurden, aber letztlich keine Wirkung gezeigt hätten." Auch das 7,5-Tonnen-Limit existiere großteils nur auf dem Papier, denn der Begriff "Ziel- und Quellverkehr" sei oftmals nur ein Papiertiger. Falkner weiter: "Ich wundere mich, dass hier nicht mehr regionale Zusammenarbeit stattfindet. Die Bürgermeister sollten zum Thema ein gemeinsames Bekenntnis abgeben."
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