12.11.2016, 00:00 Uhr

Verein lehrt die Selbstverteidigung

Der Imster Kampfsport-Trainer Dieter Rangger betreibt seit drei Jahrzehnten einen Taekwondo-Club mit rund 60 Mitgliedern und ist als Großmeister mit den verschiedensten Techniken des Kampfes vertraut. Seit kurzem hat er nun zusätzlich einen eigenen Selbstverteidigungsverein ins Leben gerufen, bei dem ein ganz spezielles Konzept umgesetzt wird. "Wir sprechen hier von keinem Kurs, sondern von einem Verein, der weniger den Kampfsport forciert, als vielmehr verschiedenste Kampfsport-Techniken zur reinen Selbstverteidigung auf unterschiedlichen Ebenen zeigt", verrät Rangger. Theoretische Grundlagen und mentale Techniken sind darin ebenso enthalten, wie die Überwindung von Ängsten, Aggressionsbewältigung und die Stärkung des Selbstbewusstseins. "Jeden Mittwoch und Freitag trainieren wir ab 20 Uhr in der HTL, dazu sind Interessierte jederzeit herzlich willkommen. Auch im Selbstverteidigungsverein werden Gürtelprüfungen abgenommen. Auch Bodystyle-Mitglieder können im Studio einmal pro Woche ihre Selbstverteidigungs-Fähigkeiten unter meiner Anleitung ausbauen", sagt der erfahrene Kampfsportler. Auch an Schulen ist Rangger mittlerweile ein gefragter Mann. Immer wieder fragen Bildungsanstalten, vor allem Mittelschulen, an, ob er im Rahmen des Turnunterrichtes Selbstverteidigung und Kampfsport unterrichtet. Dabei geht es nicht darum die Werhaftigkeit zu steigern, sondern ganz im Gegenteil. Es gilt, die Aggressionen zu kultivieren, um Bewusstseinsbildung und um die Verbesserung des Selbstwertes. Rangger weiß: "Die Erfahrungen mit Kampfsport-Unterricht für Jugendliche sind durch die Bank gut. Es wurde immer wieder beobachtet, dass die Gewalt und auch Mobbing an Schulen dadurch merkbar zurückgehen."
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