14.08.2016, 00:00 Uhr

Vorsorgen ist günstiger als Schäden beheben

Bürgermeister Richard Grüner bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit sen Agrargemeinschaften und den Förstern.
LÄNGENFELD (ps). Beim Lokalaugenschein eines aufgeforsteten Waldstückes wird eines klar, wer hier abseits des Weges geht, braucht gutes Schuhwerk.
Der stellvertretende Landeshauptmann Josef Geisler machte sich unlängst ein Bild von der mit einer Fortauszeichnung geehrten Arbeit der Längenfelder Förster.
Bürgermeister Richard Grüner durfte bei seinen einleitenden Worten auf eine lange Tradition der aktiven Waldpflege und Aufforstung zurückschauen. Er betonte, wie viel Arbeit und Geld investiert werden muß, um Naturgefahren vorzubeugen. "90% des Waldes in Längenfeld sind Schutzwald", erleutert Grüner. Angesichts der unterschiedlichen Hanglagen stehen die Förster, die von Talförster Reinhard Köfler instruiert werden, manchmal vor großen Herausforderungen. "Hier am Sonnenberg hat man zum Beispiel das Holz mit dem Heli ausgeflogen, alles andere wäre zu gefährlich gewesen", erinnert sich Köfler. "Wie wichtig ein gesunder Schutzwald ist sehen wir jedes Jahr bei Murenabgängen und Lawinen. "In Längenfeld haben wir 51 Lawinenstriche und 31 potenziell murenführende Bäche. Wer da nicht vorausschauend aufforstet, hat mir großen Kosten bei Katastrophen zu rechnen", eine einleuchtende Aussage des Agrar-Obmannes Edmund Auer. Josef Geisler steigt in das seit 14 Jahren aufgeforstete Waldstück am Sonnenberg hinunter. Er trifft dort auf Anton Holzknecht, der gerade den Widwuchs auslichtet. Geisler selbst weiß, dass nur ein gepflegter Wald ein gesunder Wald ist und war tags zuvor im eigenen Waldstück beschäftigt.
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