22.12.2017, 10:56 Uhr

Europaregion Tirol: Jugend der Volksparteien in allen drei Landesteilen erfreut über grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Rettungswesen

JVP-Tirol LO Nationalrat Dominik Schrott, Junge Generation Südtirol Renè Tumler, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Junge PATT Mauro Augosti (Foto: JVP)
Die Junge Generation in der Südtiroler Volkspartei (JG), die Junge Volkspartei Tirol (JVP Tirol) und die Jungen des PATT (Partito Autonomista Trentino Tirolese) zeigen sich erfreut über den diese Woche gefassten Beschluss der Südtiroler Landeregierung über eine grenzüberschreitendende Zusammenarbeit im Bereich des Rettungswesens. „Als Jungendorganisationen der Volksparteien freuen wir uns besonders über diesen zukunftsweisenden Beschluss der Südtiroler Landesregierung, gerade junge Leute sind im Rettungswesen aktiv und jeder Tiroler aber auch Gäste können von den beschlossenen Maßnahmen profitieren“, freuen sich René Tumler, internationaler Referent der JG, Dominik Schrott, Nationalrat und Landesobmann der JVP Tirol, und Mauro Agosti (Junge PATT).

Beschlossen wurde eine stärkere Zusammenarbeit vor allem in Organisation und Disponierung der Einsätze, ein Pilotprojekt im Bereich des grenzüberschreitenden Rettungsdienstes im Notfallbereich für den Zeitraum 2018 bis 2019 der Südtiroler und Trentiner Landesnotrufzentralen 112 sowie der Leitstelle Tirol, eine vereinfachtere Anfahrt des nächstgelegene öffentliche Krankenhaus bei Einsätzen auch wenn es über der Landesgrenze liegt, Informations- und Eventaustausch im Grenzgebiet, sowie eine erleichterte Anforderung von Rettungsmittel auch jenseits der Grenzen.

Die drei Jugendorganisationen hatten erst im Frühjahr 2016 einen gemeinsamen Entwurf in den Tiroler Dreierlandtag eingebracht, der eine gemeinsame Stärkung der Freiwilligenarbeit fordert, welcher unter anderem die Blaulichtorganisationen und das Rettungswesen beinhaltete. „Dieser Beschluss ist genau in unserem Sinne einer immer stärkeren Einheit Tirols. Unsere Heimat wächst einen weiteren Schritt näher zusammen“, so die Vertreter der Jugendorganisationen der Volksparteien.
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