30.09.2014, 10:00 Uhr

Kommentar: Gefährliches Spiel um den Naturschutz

Immer lauter agieren Befürworter und Gegner des Brückenschlags über die Kalkkögel, während die Politik sich wieder einmal eine Nachdenk- und Prüfungsphase verordnet hat. Denn: Es gäbe keinen Konsens für eine sofortige Änderung des Tiroler Naturschutzgesetzes, wie ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf verlauten ließ. Die Antworten auf brisante Fragen wie Vereinbarkeit mit Alpenkonvention oder EU-Wettbewerbsrecht sollen auch nicht Landesstellen geben, sondern etwa der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes. Vorwärts Tirol geht in einer Forderung einen Schritt weiter: Alle acht Ruhegebiete sollten geographisch und naturschutzfachlich neu beurteilt werden. Nur eines scheinen Nachdenker, Prüfer und Neubeurteiler zu übersehen: Tirol hat nur eine Natur und Tirol hat genug Lifte. Und diese Natur gilt es für kommende Generationen so gut wie möglich zu erhalten. Aber vielleicht kommen alle bis zum Märzlandtag zu diesem Schluss …

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