21.10.2014, 15:47 Uhr

"Na, außitrog'n wearn's mi nit!" Herwig van Staa feiert 25 Jahre Politik

Herwig van Staa erhielt von Herausgeber Prof. Dr. Kurt Ebert die Festschrift überreicht.

Die Periode bis 2018 will er auf alle Fälle beenden – Festschrift über seinen politischen Weg

TIROL. "Ja, wenn ich gesund bleibe werde ich das Amt des Landtagspräsidenten bis 2018 ausüben", sagte Präsident Herwig van Staa anlässlich der Präsentation der Festschrift zum 25-Jahrjubiläum seiner politischen Tätigkeit. Aber: "Außitrog'n wearn's mi aus dem Landtagssaal nit!" Er sei nun 25 Jahre Mandatar mit der "Last der politischen Zuordnung, die ich gerne trage", sagte er bei der Präsentation durch Herausgeber em.o.Univ-Prof. Dr. Kurt Ebert.
Das über 500 Seiten starke Opus wurde von verschiedenen Wegbegleitern, Freunden und Menschen aus Politik, Kultur und Kirche geschrieben. So hat auch Bischof Manfred Scheuer einen Beitrag verfasst. "En wenig habe ich mich schon geschämt, als ich von dieser Festschrift erfahren habe, denn zu meinem 70. Geburtstag habe ich so ein Buch noch erfolgreich abgewehrt", sagt er, aber "ob ich das verdient habe, mögen andere beurteilen."
Van Staa ist gebürtiger Oberösterreicher, dem schön früh seine Verbindung zum Land Tirol bewusst wurden. Viel habe er für das Land Tirol, aber auch für die Europaregion Tirol und Europa geleistet, sagte Laudator Prof. Ebert. So ist van Staa der einzige bisher, der zwei Mal das Amt des Präsidenten des "Kongresses der Gemeinden und Regionen" innehatte.
Ob er lieber Bürgermeister von Innsbruck oder Landeshauptmann war? "Als Bürgermeister konnte ich die Sanierung Innsbruck und die Modernisierung ohne weitere Schulden verwirklichen", sagt van Staa nicht ohne Stolz, den Landeshauptmannposten habe er aus einer Krisensituation erhalten. Aber die enge Zusammenarbeit in der Region Tirol freue ihn besonders. "Da ist viel passiert in den 25 Jahren." Eines seiner schönsten und auch eines seiner bittersten Erlebnisse fanden beide am Bergisel statt. Die Stadion-Katastrophe im Dezember 1999 sei für ihn der schwärzeste Tag, die Eröffnung des Tirol Panorama einer seiner Höhepunkte gewesen.
Ob er nach 2018 weitermachen möchte? "In der Politik kann man nie genau planen, man wird sehen."
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