10.10.2014, 13:05 Uhr

Opposition gegen die Sozial Dienste GesmbH

Andreas Brugger, Liste Fritz, Gabi Schießling, SPÖ, Johannes Überbacher, FPÖ

Liste Fritz, SPÖ, FPÖ und LA Krumschnabl sehen Kontrollverlust und Schlechterstellung der Bediensteten

TIROL. Die geplante Auslagerung der Flüchtlingsbetreuung durch die Gründung der "Tiroler Soziale Dienste GesmbH" durch die schwarzgrüne Landesregierung steht in heftiger Kritik. "Hier wird eine Flucht aus der Organisationsstruktur betrieben, die unsere Demokratie ausmachen", sagt Andreas Brugger von der Liste Fritz, "Entweder ist das hier eine eine Versorgung für Freunderln, oder es sollte Geld durch die Schlechterstellung der Bediensteten gespart werden und auch die Kontrolle durch den Landtag sollte wohl nicht mehr möglich sein", ärgert sich Brugger.
LA Gabi Schießling von der SPÖ sieht eine politische Umfärbung der Flüchtlingsbetreuung in Tirol, die ja bisher von Meinhard Eiter koordiniert wurde. "Ja, es ist nicht alles optimal gelaufen, aber die Flüchtlingsbetreuung muss durch eine gesetzliche Grundlage durch den Landtag neu organisiert werden", sagt Schießling. FPÖ Klubdirektor Johannes Überbacher sieht bei den Grünen die Ursache: "Die Grünen haben die Flüchtlingsproblematik nicht im Griff."
Die Opposition fordert daher ein "zurück an den Start" unter Einbindung des Landtages und die Gleichstellung der Bediensteten mit den Landesbediensteten.
Die zuständige grüne Landesrätin, Christine Baur,versteht die Aufregung der Opposition nicht. "Es handelt sich um keinerlei Auslagerung, hier werden Fakten falsch dargestellt. Der bisherige Verein wird in eine Gesellschaft umgewandelt, das bringt auch den Bediensteten mehr Sicherheit und dem Land klar kalkulierbare Kosten."
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