09.12.2017, 01:29 Uhr

Die 3:4 Heimniederlage schmerzt ...

... eine harte Partie, die man nicht hätte verlieren müssen.
Imst: Eisstadion |

Im fünften Spiel der SPG Zugspitzscorpions setzte es die erste Niederlage. Die Jungs der SPG mussten sich den Cracks aus Weerberg 3:4 geschlagen geben. Es war kein großes Spiel, aber die Burschen haben gekämpft und das drei Drittel lang. Und zwischendurch war das Spiel richtig spannend. Die Niederlage hat dann entsprechend weh getan, weil man das Spiel nicht hätte verlieren müssen.

Am Beginn der Begegnung waren die SPG-Jungs zu vorsichtig, hatten fast zu viel Respekt vor den Weerbergern. Und prompt hieß es nach 6 Minuten 1:0 für die Gäste. Da argwöhnten schon einige Zuschauer, dass die Gäste "heut hart drüberfahren" würden. Dem war dann aber nicht so, ganz im Gegenteil die Burschen haben sich relativ schnell erfangen und mit den Gästen mitgespielt. Knapp vor Drittelende eine schöne Kombination  Fischnaller zu Weratschnig und der gleicht zum 1:1 aus. Ein wichtiges Tor, wie die Eishockey-Experten bei Glühwein und Bier in der Drittelpause feststellen.

Zu Beginn des zweiten Drittels dann wieder die Führung für die Gäste. Und trotz einiger schöner Chancen und kampfstarkem Spiel dauerte es bis knapp vor Drittelende bis Maximilian Weber nach einer schönen Kombination  mit seinem Tor zum 2:2 seine Mannschaft weiter im Spiel hält. Die Eishockeyexperten waren sich beim zweiten Glühwein einig, "... das Spiel bleibt bis zum Schluss spannend, aber kämpfen tun sie heute unsere Bursch`n, da darf man nichts sagen".

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels gehen die Weerberger wieder in Führung. Und in der selben Minute erzielen sie das 2:4 und erhalten gleichzeitig eine Strafe aufgebrummt. Da geht so manchem Zuschauer die Mütze hoch, "... eine Strafe kassieren und trotzdem zählt das Tor, ja wo gibt es denn sowas? ", fragen sich nicht nur die SPG-Fans.

Aber in der Minute wurde das Spiel gedreht, das Match aus Sicht der SPG verloren. Die Schiedsrichterpartie die dieses Spiel geleitet hat, hat nicht gerade durch Kompetenz geglänzt. Immer wieder langandauernde Spielunterbrechungen, weil der Hauptschiedsrichter nicht auf dem Laufenden war oder das Regelbuch nicht zu deuten wusste und deshalb bei seinen Linesman nachfragen musste. Und Entscheidungen traf, die nicht nur die betroffenen Spieler verärgerten, sondern auch für neutrale Zuschauer überhaupt nicht nachvollziehbar waren. "Aber die "Unabhängigen " bekommen ihr Geld offensichtlich unabhängig von ihrer Leistung", wie einige Zuschauer meinten.

Schade, denn das Spiel hätte nicht verloren gehen müssen. Die Burschen haben gekämpft und mitunter durchaus tolles Eishockey geboten. Im nächsten Spiel wird es für die SPG auch nicht einfach, auswärts gegen den Tabellenführer aus Kufstein, das wird ein harter Brocken. 
0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.