24.07.2017, 09:17 Uhr

Enorme psychische Belastung

Gibt weiterhin Vollgas: Lukas Neurauter aus Sautens. (Foto: heti/supercross.at)
Todesfall überschattete Motocross-WM-Lauf im tschechischen Loket

LOKET (pele). Mit dieser psychischen Belastung mussten die Fahrer erst einmal fertig werden. Im EMX85-Bewerb im Rahmen des Weltmeister-Events im tschechischen Loket kam am Wochenende der junge moldawische Fahrer Igor Cuharciuc ums Leben. „Ganz ehrlich, da stehst du dann schon mit einem mulmigen Gefühl am Start“, räumte auch Lukas Neurauter ein.

Nichts desto trotz hieß es für ihn dann wieder Vollgas geben. Und er stellte seine Maschine im Zeittraining auf den 18. und im Qualifying auf den 19. Platz.

Im ersten Wertungslauf erwischt Luggi dann einen guten Start, doch ein technisches Problem machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Er musst das Rennen daraufhin aufgeben.

Auf seiner Ersatz-Maschine bestritt er den zweiten Lauf, in dem er schnell seinen Rhythmus fand. „Ich fuhr immer um Rang 18 herum, war mir aber bewusst, dass hinter mir noch einige sauschnelle Piloten lauerten. Ich musste dann den einen oder anderen auch noch ziehen lassen, und es schaute am Ende der 21. Rang heraus. Insgesamt war`s für mich aber wieder ein positives Wochenende“, sagte der Ötztaler.

Er bestreitet am 6. August in Lommel (Belgien) seinen nächsten WM-Lauf.
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