22.11.2017, 16:33 Uhr

Im Kühtai glühen wieder die Kufen

Titelverteidiger Thomas Kammerlander aus Umhausen ist auch in der neuen Saison im Weltcup ein Top-Favorit. (Foto: BREONIX/Chris Walch)
Weltcupauftakt der Rennrodler auf Naturbahn am 2. und 3. Dezember

KÜHTAI (pele) Bereits zum vierten Mal in Folge ist der Tourismusort Kühtai Austragungsort der ersten Weltcup-Bewerbe im Rennrodeln auf Naturbahn. Am 2. und 3. Dezember trifft sich heuer die Weltelite auf 2020 Metern Seehöhe, um die ersten Sieger der Saison zu ermitteln. Erwartet wird dazu auch eine Delegation des IOC, bemüht sich die FIL aktuell doch um Aufnahme in das Olympische Programm für die Spiele 2022 in Peking.

Drei Mal in Serie wurde der Weltcup-Auftakt der Naturbahnrodler zuletzt in einem Parallel-Bewerb entschieden. Heuer wird es hingegen einen konventionellen Bewerb in einer Art Sprint-Format geben. Die Zuschauer werden direkt im Ortszentrum von Kühtai dabei wieder die gesamte Bahn einsehen und ihre jeweiligen Favoriten anfeuern können.
Der Saisonauftakt ist gleichzeitig Start auf die Jagd nach dem Gesamtsieger der Vorsaison – Thomas Kammerlander aus Umhausen. Er hat im vergangenen Winter die unendlich währende Regentschaft seines großen Südtiroler Widersachers Patrick Pigneter (elf Gesamtsiege in Serie) durchbrochen und den Weltcupsieg erstmals seit 2003 wieder nach Österreich geholt.
„Mein Ziel ist es, auch in dieser Saison wieder um das Gelbe Trikot zu kämpfen. Patrick will die Niederlage aus der Vorsaison sicher nicht auf sich sitzen lassen und wird besonders motiviert an den Start gehen. Aber ich werde dagegen halten“, verspricht Kammerlander.
Im Herren-Einzelbewerb ebenfalls an den Start geht der Naviser Florian Glatzl, der sich im Kühtai auch immer äußerst wohl fühlt. Und im Doppel starten mit Tobias Angerer aus dem Zillertal und seinem Salzburger Partner Rupert Brüggler ebenfalls Anwärter auf einen Stockerlplatz. Weiters gehen für Österreich bei den Herren Michael Scheikl und Bernd Neurauter aus der Steiermark sowie bei den Damen Tina Unterberger (Oberösterreich) und Michelle Diepold (Steiermark) an den Start.
Da mit dem Weltcup-Start in Kühtai auch Werbung für eine Aufnahme ins olympische Programm gemacht werden soll, werden IOC-Vertreter ebenso erwartet wie hochrangige Sportfunktionäre aus der künftigen Olympiastadt Peking.


Der Zeitplan für den Weltcup in Kühtai:

Samstag, 2. Dezember:

9.30 Uhr 1. Trainingslauf Herren und Damen
11.10 Uhr 2. Trainingslauf Herren und Damen
12.50 Uhr 1. und 2. Trainingslauf Doppelsitzer
14.10 Uhr 1. Wertungslauf Doppel

Sonntag, 3. Dezember:

10.00 Uhr Weltcup-Finallauf Doppelsitzer
10.25 Uhr 1. Wertungslauf Damen und Herren
11.40 Uhr Weltcup-Finallauf Damen
12.05 Uhr Weltcup-Finallauf Herren
13.30 Uhr Teambewerb
14.00 Uhr Siegerehrung
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