05.11.2017, 12:41 Uhr

Längenfeld vergeigt Herbstmeistertitel

Der Stamer Benjamin Pohl (Mitte) bringt Längenfelds Riccardo Holzknehct gewaltig aus dem Gleichgewicht. (Foto: Peter Leitner)
Ötztaler mussten sich in Mieming der Mannschaft aus Stams mit 0:2 geschlagen geben

STAMS, MIEMING (pele). Ein Sieg – und der SV Längenfeld wäre als Herbstmeister in die Winterpause der Gebietsliga West gegangen. Die Ausgangsposition schien nicht schlecht, gastierten die Ötztaler doch in Mieming bei der TS Stams, die wegen des Umbaus des eigenen Platzes die Heimspiele im Herbst am Plateau austrug. Und die Stamser hinkten im Vergleich zu Längenfeld in der Tabelle der Musik hinterher.

Joker brachte Entscheidung

Gekommen ist es dann freilich ganz anders. In einem ereignisarmen Spiel triumphierten am Ende nämlich die Stamser. Trainer Dieter Kirchmair: „Die Partie war relativ fad, so eine Art Sommerfußball. Es war auch nicht zu sehen, dass die Längenfelder bis dahin Tabellenführer waren. In der zweiten Halbzeit habe ich dann Patrick Falkner gebracht, der nicht ganz fit war. Als die Gäste dann in der Schlussphase versuchten, doch noch das entscheidende Tor zu machen, konnte er zwei Konter abschließen und hat uns damit den Sieg beschert. Schade, dass jetzt die Winterpause da ist. Am Schluss der Herbstmeisterschaft sind wir immer besser in Fahrt gekommen.“

Längenfeld-Trainer Hugo Platzer erkannte den Sieg der Stamser an: „Sie waren über 90 Minuten gesehen ganz einfach die bessere Mannschaft. Wir haben uns während der gesamten Spielzeit nur eine einzige Torchance erarbeitet. Das war einfach zu wenig.“

Trainer bleibt gelassen

Durch die Niederlage verpassten die Längenfelder den Herbstmeistertitel, was für Platzer allerdings kein Problem darstellt: „Wir haben uns nie als Favorit in der Gebietsliga gesehen. Durch einige gute Spiele haben wir uns vorne festgesetzt und nehmen das gerne mit. Sollte es am Ende gar zum Aufstieg in die Landesliga reichen, würden wir selbstverständlich sehr begrüßen. Die ursprüngliche Zielsetzung des Vereins war das aber nicht.“
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