22.10.2014, 13:02 Uhr

Skiweltcup Sölden

Sölden: Rettenbach Gletscher | Die Eisdecke am Rettenbach Gletscher ist zwischen 30 und 70 Meter dick, die Schneeauflage auf der Weltcuppiste beträgt zwischen 70cm und 5m, davon wurden gestern mittels dem speziellen Sprühbalken, der von den Mitarbeitern der Bergbahnen Sölden entwickelt wurde, rund 30cm tief mit Wasser induziert und somit vereist. Isi Grüner, Pistenchef erklärt: „Diese vereiste Schale der Rennpiste ist hart und zerbrechlich wie eine Eischale - im Vergleich zum dicken und grobkörnigen Gletschereis.“
Die Schneeauflage entlang der Rennpiste war den gesamten Herbst über ausreichend, um das Weltcup Opening zu sichern. Jetzt ist die Piste komplett rennfertig und die Optik passt auch, dank des heute gefallenen Neuschnees von ca.20cm. Für Morgen erwarten wir noch einmal rund 30 - 50cm.“

Markus Mayer, FIS Renndirektor, weilt seit Tagen in Sölden und ist von der Arbeit des Pistenkommandos begeistert. „Was hier in Sölden geleistet wurde ist nur dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Bergbahnen, dem Ski Klub Sölden und dem OK möglich.“ Bereits im vergangenen Winter wurden riesige Schneedepots angelegt, die man im Laufe des September und Oktober für die Grundarbeit der Weltcuppiste verwendet hat, sogar die Publikumspiste entlang des Steilhanges wurde in einen idealen Zustand präpariert.

Einem spannenden, fairen Weltcup Auftakt am kommenden Wochenende steht nichts mehr im Wege. Die Party hat in Sölden hat ja bereits begonnen, mit speziellen Cocktails aus Eiern und das der Wettergott ein Ötztaler ist, wie oft behauptet wird, kann er am besten mit Sonnenschein am Wochenende unter Beweis stellen.
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