02.04.2017, 14:37 Uhr

Totgesagte leben meistens deutlich länger

Winterneuzugang Nebojsa Gojkovic setzt sich in dieser Szene gegen zwei Fügener durch. (Foto: Peter Leitner)
Im Heimspiel gegen Fügen sorgte die SPG Silz/Mötz erstmals im Frühjahr für ein positives Ausrufezeichen.
SILZ (pele). Sie waren wahrlich nicht gut aus der Winterpause gekommen die Kicker der SPG Silz/Mötz. Zwei empfindliche Auswärtsniederlagen in der nachgetragenen letzten Herbstrunde in Kitzbühel (0:5) und ein 1:3 beim direkten Gegner im Kampf gegen den Abstieg, dem FC Zirl, nagten am Selbstwertgefühl der Spieler. Entsprechend groß war der Druck vor dem Heimspiel gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Fügener. Und um es vorweg zu nehmen: Die Matic-Boys erledigten diese Herausforderung durchaus mit Bravour.


Klare körperliche Überlegenheit


Von Anpfiff weg fiel auf, dass die SPG-Kicker den als kampfstark bekannten Zillertalern körperlich überlegen waren. Die Offensive der Gäste verfing sich immer wieder in der vielbeinigen Silzer Defensive. Gleichzeitig hatten die Oberländer Angreifer schon früh gute Chancen. Eine davon nutzte im der 14. Minute im Anschluss an einen Eckball Winterneuzugang Ergün Pece per Kopf zum 1:0. Und auch in der Folge änderte sich an der Spielcharakterstik nur wenig. Angefeuert von Trainer Thomas Pfeiler versuchten die Fügener mehr Offensivpower zu entwickeln. Die SPG hingegen behielt weiterhin die Übersicht und ließ kaum nennenswerte Aktionen von Fügen im eigenen Strafraum zu.
„Trotzdem schwitzt du lange, wenn das längst überfällige zweite Tor nicht fällt“, meinte Trainer Aleksandar Matic. Der schließlich in der 84. Minute durch das 2:0 von Alexander Schaber erlöst wurde.


Eine klarer Spielphilosophie

„All jene, die uns nach zwei schlecht gelaufenen Partie schon abgeschrieben haben, werden sich nun doch noch etwas gedulden müssen“, erklärt der SPG-Coach, der angibt, nie an seiner Spielphilosophie zu zweifeln. Mit Kampfkraft und der nötigen Einstellung soll auch in der laufenden Saison die Klasse gehalten werden, auch wenn mehr als die Hälfte der Liga-Mannschaften in den Abstiegskampf verwickelt sind.


Knallerspiel in Kirchbichl

Die nächste Chance zum Punkten gibt es bereits am kommenden Samstag. Da gastiert die SPG Silz/Mötz ab 16 Uhr beim SV Kirchbichl.
Schadlos hielt sich in der zweiten Frühjahrsrunde der Tiroler Liga auch der SC Sparkasse Imst. Durch ein Tor von Florian Patterer siegten die Oberländer bei Union Innsbruck letztlich verdient mit 1:0. Am Samstag ab 17.30 Uhr empfängt das Team von Trainer Jürgen Soraperra die zuletzt mit 1:0 gegen Kundl siegreichen Völser.
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