24.08.2017, 14:11 Uhr

VP-Nationalratskandidat Dominik Schrott: E-Mobilität auch im ländlichen Raum weiter ausbauen

Gratis-Ladestationen für E-Fahrzeuge beim Reaß’nhof in Oetz. Lokalaugenschein mit BM Andrä Rupprechter (l.), Andreas Sonnweber vom Reaß‘nhof und VP-Nationalratskandidat Dominik Schrott. (Foto: ÖVP)
OETZ (ps). Die Gratis-E-Tankstelle von Andreas Sonnweber am Reaß’nhof war eine von mehreren "Haltestellen" von Umweltminister Andrä Rupprechter am Ministertag im Oberland. „Die Familie Sonnweber hat hier sensationelle Pionierarbeit geleistet. Eine Solaranlage speist die Tankstelle – und während die Autos laden, kann im Hofladen zugekehrt werden. Diese Idee zeigt wie durch innovative Ideen der ländliche Raum attraktiv weiterentwickelt werden kann“, so Dominik Schrott. Andreas Sonnweber freut sich über das Interesse an seinem innovativen Projekt: „Wir haben mit unserer E-Tankstelle die besten Erfahrungen gemacht und kommen dadurch immer wieder mit Menschen in Kontakt, die sich bereits ‚drübergetraut‘ haben und mit einem E-Auto unterwegs sind.“

Seit April 2017 können Elektrofahrzeuge mit einer grünen Nummerntafel ausgestattet werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene wurden auf Initiative von Umweltminister Andrä Rupprechter beschlossen. „Damit sind nun konkrete Vorteile für Elektrofahrzeuge möglich“, weiß Schrott, „und die Menschen sollen nun auch im Oberland direkt davon profitieren. Unter anderem können so E-Fahrzeuge besondere Vergünstigungen bekommen, wie gratis parken oder besondere für E-Mobilität reservierte Parkplätze und Fahrzonen.“

Unterstützung erhält Schrott von BM Andrä Rupprechter: „Seit über zehn Jahren fördert mein Ressort E-Mobilität in Österreich. Es freut mich, dass auch im Oberland Initiativen für den Ausbau der E-Mobilität gesetzt werden und Nationalratskandidat Dominik Schrott dieses Thema auf seine politische Agenda setzt. Damit sind wir einen wichtigen Schritt weiter in der Umsetzung des Pariser Weltklimaabkommens.“ In den Jahren 2017 und 2018 investiert das Umweltministerium 72 Mio. Euro in die E-Mobilität.

Bund und Land investieren in E-Mobilität
Der Bund hat neben den grünen Kennzeichen auch ein umfassendes Förderungspaket für Elektro-Fahrzeuge beschlossen. „Diese Initiative von Umweltminister Andrä Rupprechter bringt Österreich auf die richtige elektrische Spur“, so Schrott, der zugleich den massiven Ausbau der Infrastruktur in Tirol hervorstreicht: „Das Aktionsprogramm der Tiroler Landesregierung und Energielandesrat LH-Stv. Josef Geisler soll den E-Auto-Bestand von 0,2 auf fünf Prozent aller PKW bis 2020 erhöhen. Außerdem sollen 1.000 öffentliche Ladepunkte entstehen.“

Elektromobilität ist im Vormarsch
Die E-Mobilität weist massive prozentuelle Steigerungszahlen auf. In Tirol sind aktuell schon rund 700 Elektroautos unterwegs. Die größte Energieressource Tirols ist zugleich eine der sichersten und saubersten Energiequellen: die Wasserkraft. „Während die Kosten von fossilen Brennstoffen ins Ausland abgleiten, bleibt die Wertschöpfung bei der elektrischen Energieproduktion im Land. Es braucht deshalb auch den weiteren Ausbau der Wasserkraft um keinen ‚schmutzigen‘ Strom aus Kohle- oder Atomkraft importieren zu müssen“, schließt Schrott.
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