07.09.2014, 12:46 Uhr

"Wählerfang ist der SPÖ wichtiger als die Zukunft"

Warum verabschiedet sich die „Arbeiterpartei SPÖ“ von einem Projekt der Arbeitsplatzschaffung und Arbeitsplatzsicherung? „Was auf den ersten Blick unverständlich klingt, wird plötzlich ganz klar, wenn man den Wählerschwund betrachtet, mit dem die SPÖ nicht nur in Tirol konfrontiert ist“, analysiert WK-Präsident Jürgen Bodenseer das Nein der roten Genossen zum Zukunftsprojekt Brückenschlag.
In der SPÖ zählen keine sachlichen und fachlichen Argumente und Gedanken, sondern nur die Antwort auf die Frage: In welchem Lager kann ich Wählerstimmen gewinnen? Und die ortet die Parteiführung bei den Gegnern des Brückenschlags. „Also, denkt man sozialistisch, dann sind wir einmal grundsätzlich dagegen und gewinnen Zeit, indem wir ein Zurück-an-den-Start fordern um Fakten neu zu prüfen und anzufordern, obwohl Fakten und Wirtschaftlichkeitsrechnung längst auf dem Tisch liegen - siehe Innsbrucker Seilbahnstudie. Während die SPÖ diskutieren will, zerrinnt den Stubaiern bzw. den Bewohnern des westl. Mittelgebirges die Lebensgrundlage bzw. Zukunft zwischen den Fingern und Arbeitsplätze und Wirtschaft samt Tourismus gehen den Bach runter“, so der WK-Präsident abschließend.
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