Aktiv bleiben trotz Kreuzweh

Kreuzweh ist die Volkskrankheit Nummer 1.
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Bei Rückenschmerzen gilt: Wer rastet, der rostet (noch stärker).

ÖSTERREICH. Kreuzweh ist laut Österreichischem Gesundheitsbericht die Volkskrankheit Nummer 1 in Österreich und häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Rehabilitation: Mehr als 1,76 Millionen Landsleute haben Rückenschmerzen. Eine eindeutige Ursache haben diese in den meisten Fällen nicht. Die Schmerzen deshalb zu ignorieren, wäre allerdings kontraproduktiv.

Bettruhe schadet meist

Machen sich plötzlich und ohne ersichtlichen Grund Rückenschmerzen bemerkbar, begehen viele Menschen den Fehler, das Bett zu hüten. Bettruhe verschlimmert allerdings meist die Beschwerden. Besser ist es, trotzdem körperlich aktiv zu bleiben. Dabei geht es nicht darum, sportliche Höchstleistungen zu erbringen, sondern darum, die gewöhnlichen Alltagsaktivitäten beizubehalten. Der Arzt kann den Ursachen de Schmerzen auf den Grund gehen. Sind keine Hinweise auf gefährliche Verläufe, wie etwa rasches Ermüden, Fieber oder Schüttelfrost sowie besonders starke Schmerzen in der Nacht, sind vorerst keine radiologischen Untersuchungen nötig. Vorübergehend können Schmerzmittel helfen, die Beschwerden zu lindern. Ebenso werden körperliches Training unter Anleitung und Wärmetherapie empfohlen. Auch Psychische Faktoren können die Rückengesundheit beeinflussen und sollten ebenfalls bei der Behandlung berücksichtigt werden. Stellt sich nach vier bis sechs Wochen keine Besserung ein, sollten weitere Abklärungen durch bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT, CT), Labor bzw. eine Überweisung an einen Facharzt oder eine Spezialambulanz erfolgen. Von chronischem Rückenschmerz spricht man, wenn dieser länger als zwölf Wochen anhält. Dann sind umfassende Therapie- und Rehabilitationsprogramme nötig. Auch präventiv kann der Rücken von Bewegung profitieren.

Autor:

Margit Koudelka aus Innere Stadt

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