Gartenarbeit
Gefährliche Infektionen bei der Gartenarbeit vermeiden

Sicherheit geht beim Gärtnern vor.

Unkraut jäten, Altes zurückschneiden, Neues pflanzen – wer einen Garten besitzt, hat im Frühjahr alle Hände voll zu tun. Obwohl Gartenarbeit Körper und Geist fit hält, gilt es jedoch einige Dinge zu beachten, um keine gesundheitlichen Probleme zu riskieren. Denn in der Erde können sich z. B. Tetanus-Bakterien befinden, die bei Eindringen in die Haut zum Wundstarrkrampf führen. Daher sollte vor dem Start der Gartensaison der eigene Impfstatus geprüft werden – nach einer dreiteiligen Grundimmunisierung sind Auffrischungen alle zehn Jahre, bzw. bei über 60-Jährigen alle fünf Jahre notwendig. Das Arbeiten mit Gartenhandschuhen schützt vor dem Kontakt mit Tetanus und anderen Erregern.

Kleine Wunden versorgen

Kommt es doch einmal zu einer kleinen Verletzung, wird die blutende Wunde unter fließendem, lauwarmem Wasser gesäubert und Splitter werden mit einer Pinzette herausgezogen. Danach kommt ein Desinfektionsmittel aus der Apotheke zum Einsatz, bevor ein Pflaster aufgeklebt wird. Beobachten Sie danach die Wunde genau: fühlt sie sich warm an, eitert sie oder ändert sie den Geruch, ist dringend ein Arztbesuch notwendig.

Arztbesuch bei größeren Verletzungen

Auch bei Wunden, die größer als ein Zentimeter sind oder wenn Fremdkörper tief in der Wunde stecken, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei starken Blutungen wird mit saugfähigem Material Druck auf die Wunde ausgeübt, bis man ärztliche Hilfe bekommt.

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