Gesundheitssystem wird langsam wieder hochgefahren

Die Sicherheit ist derzeit oberstes Gebot.
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"Wir wollen das Gesundheitssystem wieder öffnen", verlautbarte Gesundheitsminister Rudolf Anschober unlängst im Zuge der ersten Lockerung der Corona-Maßnahmen.

ÖSTERREICH. Spitäler und Arztpraxen sollen schrittweise wieder geöffnet werden. Es werde aber "sicher noch länger keine Normalsituation in den Spitälern geben". Dieser Ansicht ist auch Lars-Peter Kamolz, Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Österreichs (VLKÖ). Er meint aber: "Unserer Meinung nach wäre es jetzt jedoch falsch, grundsätzlich noch länger zu warten und somit zu riskieren, dass aus dringlichen Fällen Notfälle werden, oder dass Patienten aufgrund einer verzögerten Behandlung langfristige gesundheitliche Nachteile erleiden". Vor- und Nachteile seien nun genau abzuwägen. Zunächst gehe es darum, jene Patienten herauszufiltern, die von einer raschen medizinischen Diagnostik und Behandlung profitieren, ohne sie einem massiv erhöhten Risiko auszusetzen. Auch regional sei hinsichtlich der Aufgaben der unterschiedlichen Krankenhäuser sehr differenziert vorzugehen.

Lars-Peter Kamolz, Präsident des VLKÖ
  • Lars-Peter Kamolz, Präsident des VLKÖ
  • Foto: Med Uni Graz
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"Wir sind uns sicher, dass wir diese Normalität nicht allzu rasch erreichen werden."

"Gut gerüstet"

Wo es möglich ist, wird man jedoch wohl nach wie vor auch auf das Instrument der Telemedizin setzen. "Diese Technologien haben uns in den letzten Wochen entscheidend geholfen, eine kompetente Betreuung unserer Patienten zu gewährleisten", so Kamolz. Er zeigt sich zuversichtlich, dass "die Krankenhäuser für diesen ersten Schritt zurück in Richtung Normalität gut gerüstet sind", und er betont die Wichtigkeit der Vorgaben in Hinblick auf Maskentragen und Abstand halten.

Die Sicherheit ist derzeit oberstes Gebot.
Lars-Peter Kamolz, Präsident des VLKÖ
Autor:

Margit Koudelka aus Innere Stadt

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