Neues aus der Augenheilkunde
Grauer Star: Operation kann auch Fehlsichtigkeit lindern

Wenn das Augenlicht schwindet, kann eine Operation helfen.

So wie der Rest des Körpers altert, ziehen die Jahre auch am Auge nicht spurlos vorbei. Ab 40 entwickeln viele Menschen eine Altersweitsichtigkeit. Eine milde Form des Grauen Stars kann bereits ab dem fünfzigsten Lebensjahr einsetzen. Die eigentlichen Symptome – getrübte Sicht, Lichtempfindlichkeit, Schwierigkeiten beim Sehen bei Nacht – treten dann aber oft erst mit 60, 70 Jahren auf. „Eine Früherkennung durch regelmäßige Augenuntersuchungen wird Menschen ab 40 Jahren empfohlen. Altersbedingte Augenerkrankungen können sich entwickeln, selbst wenn ein Mensch noch nie in seinem Leben eine Brille getragen hat“, erklärt Oliver Findl, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde im Hanusch-Krankenhaus in Wien.

Zwei Fliegen, eine Klappe

Eine aktuelle Umfrage von Alcon hat gezeigt, dass acht von zehn Befragten wissen, dass Grauer Star mit einer Operation behandelt werden kann. Jedoch wissen nur zirka 40 Prozent, dass mit moderner Augenchirurgie auch andere Sehfehler behoben werden können, etwa Altersweitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmungen. Bei dem Eingriff wird statt der natürlichen, getrübten Linse eine neue, künstliche Linse eingesetzt. Manche Augenärzte können bereits sogenannte Dreistärkenlinsen anbieten. Ähnlich wie eine Gleitsichtbrille erlauben diese es, auf mehrere Entfernungen scharf zu sehen.

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