Der Bedarf steigt
Plasmaspender gesucht

Plasma kann nicht künstlich erzeugt werden.
  • Plasma kann nicht künstlich erzeugt werden.
  • hochgeladen von Margit Koudelka

Plasma ist der klare, gelbliche, flüssige Anteil des Bluts. Aufgrund seiner einzigartigen Zusammensetzung kann es nicht künstlich hergestellt werden. Im klinischen Alltag gewinnen Arzneimittel aus Blutplasma jedoch zusehends an Bedeutung. So berichtet etwa Karin Modl, Obfrau der Österreichischen Selbsthilfe für primäre Immundefekte: „Ohne Blutplasma wäre ich heute nicht mehr am Leben“. Bereits im Kindesalter war Modl häufig krank und im Spital. Erst in ihrem 38. Lebensjahr entdeckten Ärzte einen angeborenen Immundefekt. Dank der regelmäßigen Behandlung mit Blutplasmapräparaten kann sie heute wieder ein normales Leben führen.

Importe aus USA nötig

Aktuell werden weltweit rund 42 Millionen Liter Plasma im Jahr gespendet. Davon stammen zurzeit nur rund acht Millionen Liter aus der EU. Für den Arzneimittelbedarf werden in Europa jedoch zwölf Millionen Liter Plasma benötigt. „Das bedeutet, dass mindestens 40 Prozent dieses Bedarfs größtenteils aus den USA importiert werden“, so Karl-Heinz Hofbauer von der freiwilligen Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Weitere Infos finden Sie auf www.plasmaspende.at.

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