Welttag des Hörens
Schauen Sie auf Ihre Ohren!

Lässt der Hörsinn nach, verlernt das Gehirn nach und nach, Gehörtes zu verarbeiten.
  • Lässt der Hörsinn nach, verlernt das Gehirn nach und nach, Gehörtes zu verarbeiten.
  • Foto: Jacob Lund / Shutterstock.com
  • hochgeladen von Margit Koudelka

Das Hören ist eine komplexe Angelegenheit und einer der wichtigsten Sinne: Es hilft bei der Orientierung im Alltag, ermöglicht Gespräche mit Freunden und Familie und beschert freudvolle Momente bei schöner Musik. Umgekehrt führen Hörschwächen dazu, dass sich Betroffene zusehends zurückziehen. Mittlerweile ist bekannt, dass zwischen einer Schwerhörigkeit und kognitiven Fähigkeiten ein Zusammenhang besteht.

Wie bitte? Jeder Fünfte!

Laut Schätzungen ist etwa jeder fünfte Österreicher von einer Hörminderung betroffen. Weil sie selten schlagartig eintritt – etwa durch eine Erkrankung oder einen Unfall – sondern sich meistens langsam einschleicht, bleibt eine Hörminderung häufig lange unbemerkt. Allerdings führt dies dazu, dass das Gehirn das Hören nach und nach verlernt. Betroffene nehmen ihre Umgebung nicht nur leiser wahr, sie können auch bestimmte Frequenzen nicht mehr richtig wahrnehmen und haben Schwierigkeiten, ähnlich klingende, gesprochene Wörter zu unterscheiden. Wer sich schwer damit tut, Gesprächen zu folgen oder den Fernseher immer lauter drehen muss, sollte seine Ohren rasch untersuchen lassen. Moderne Hörgeräte können bereits Erstaunliches bewirken. Bereits vor zwölf Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation den 3. März zum Welttag des Hörens erklärt, um den Ohren die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

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