Wenn Heißhungerattacken die Gesundheit gefährden

"Binge Eater" können nicht widerstehen.
  • "Binge Eater" können nicht widerstehen.
  • Foto: D. Zinkevych/Shutterstock.com
  • hochgeladen von Margit Koudelka

ÖSTERREICH (mak). Menschen, die von der "Binge Eating Disorder" betroffen sind, haben mindestens einmal wöchentlich über einen Zeitraum von drei Monaten regelrechte Fressattacken. Sie verzehren riesige Portionen an Essen – zwischen 3000 und 5000 kcal – auf einmal. Im Vergleich zu anderen Essstörungen ist der Anteil der betroffenen Männer relativ hoch. Zusätzlich zu der großen Kalorienmenge macht den Betroffenen vor allem das Gefühl des Kontrollverlustes zu schaffen. "Sie sind nach den Essanfällen deprimiert, entwickeln Scham und ein starkes Ekelgefühl gegenüber sich selbst", beschreibt Christof Argeny, ärztlicher Direktor von sowhat., Kompetenzzentrum für Menschen mit Essstörungen, mit Standorten in Wien, St. Pölten und Mödling. Für Betroffene ist es wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen: je früher, desto besser sind die Therapiechancen.

Übergewicht und die Folgen

"Binge Eater" nehmen an Gewicht zu, viele sind stark übergewichtig. Das fördert gesundheitliche Probleme, wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Beschwerden mit dem Bewegungsapparat.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen