Hasen-Action am Leberberg

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Ein Brief vom Osterhasen und seinem Bruder Angsthase flatterte von den Osterinseln auf den Tisch des Siedlungstreffs Leberberg: Die Kids aus Simmering mussten die von Piraten entführten Hühner retten!

(kp). Da gab’s viel zu tun für die Kinder am Siedlungstreff. Das ganze Osterwochenende waren sie beschäftigt – und mit großer Begeisterung bei der Sache. Schlussendlich konnten sie den Sieg über die Piraten mit einer köstlichen Jause feiern.

Osterspielgeschichte
Etwas ziemlich Schreckliches ist in der Osterwoche am Siedlungstreff Leberberg passiert. Erfahren haben die Kinder und Teenies das durch einen Brief vom Osterhasen, der mit seinem Bruder Angsthase auf den Osterinseln lebt.

Er schrieb in diesem Brief, dass alle Hühner von Piraten entführt worden sind und dass er nun keine Eier zum Färben und Verstecken hätte.
Der Osterhase bat die Kinder und Teenies vom Leberberg um Hilfe.
Es sei jedoch eine schwierige Aufgabe, die Hühner aus den Fängen der Piraten zu befreien, die Kinder müssten so schlau so stark und auch so geschickt sein wie Piraten. Zum Glück mussten sie nicht so stinken wie die Seeräuber.

Die Kinder und Teenies hatten viele Rätsel zu lösen, Aufgaben zu bestehen und sich vor allem in Geduld zu üben, da jeden Tag nur ein Teilhinweis erspielt werden konnte.

Am ersten Tag war das Ziel, sich so zu verkleiden, dass sie aussahen wie Piraten. Die Kinder einigten sich auf das Basteln einer Augenklappe. Danach konnten sie zeigen, wie geschickt sie waren und auf einem Seil balancieren, zuerst ohne, dann mit Augenklappe. Damit nicht genug, sie mussten sich überwinden, in eine Kiste zu greifen und erraten, welches Tier sich darin befand. Nach gemeinsamer Beratung waren sie sich einig, dass es sich um ein Mammut handelte. Da es stimmte, erhielten die Besucher ihren ersten Hinweis. Der Hinweis erwies sich allerdings als sehr rätselhaft, da stand: „Gehe 10 Meter Richtung Osten!“

Erstaunte Gesichter blickten sich und uns an, wie Osten?, wo ist Osten?, von wo aus 10 Meter?

Tja, die Befreiung der Hühner ging erst am nächsten Tag weiter und damit auch die Möglichkeit, einen weiteren Hinweis zu erlangen.
Auch am nächsten Tag war Post vom Osterhasen eingetroffen, der Brief enthielt ein sehr schwieriges Rätsel, es rauchten die Köpfe, es wurde beraten und schließlich kam als Lösungswort „Tapir“ raus – hä, was soll das denn sein? Um herauszufinden, was ein Tapir ist, mussten die Kinder in einem Tierlexikon in der Bibliothek nachschauen, wo sich aber schon das nächste Rätsel versteckte.

Zum Glück war dann aber in einem Piratenbuch der nächste Hinweis versteckt, jetzt gab es schon zwei von dieser Sorte, gebracht hat der aber leider auch nichts. Die Hühner waren immer noch verschollen.

Am darauffolgenden Tag war im Brief vom Osterhasen zu lesen, dass sich der nächste Hinweis im 5. Element, einem erlebnispädagogischen Spiel, befindet, also kletterten, turnten und schwangen sich die Leberberger Kids durch das 5. Element, an dessen Enden sich Schnüre mit Zuckerln dran befanden. Aber nicht in allen Zuckerlpapieren waren auch die ersehnten Zuckerln, sondern in manchen waren Fotopuzzleteile. Ganz aufgeregt wurde das Puzzle zusammengebaut und nach dem Ort des Fotos gesucht. Als er dann endlich gefunden war, steckte darin der nächste Hinweis. Drei waren also schon gefunden und noch immer war nicht klar, wo die Piraten die Hühner versteckt hatten.

Der letzte Hinweis kam am nächsten Tag mit der Post vom Osterhasen.
Alle Hinweise zusammen ergaben die Koordinaten für die vergrabenen Schlüssel, die der Osterhase dringend benötigte, um die Hühner zu befreien. Start war der Marillenbaum im Garten. Mit Hilfe eines selbstgebastelten Kompasses und eines Maßbandes ging die Suche los.

Jetzt ergaben auch die eigenartigen Hinweise, wie „Gehe 15 Meter nach Westen“ einen Sinn. Und wirklich, am Ende waren tief in der Erde zwei Schatzkisten vergraben, die die erhofften Schlüssel enthielten und außerdem goldenen Eier zur Belohnung für die Rettung der Hühner.

Jetzt mussten die Schlüssel nur mehr in den „Anderweltpostkasten“ geworfen werden, der nur hin und wieder erscheint und den nur bestimmte Personen, wie der Weihnachtsmann, Elliot das Schmunzelmonster und natürlich der Osterhase entleeren können.

Die Hühner waren also befreit und somit war auch das jährliche Ostereierverstecken gerettet.

Die Besucher konnten sich davon auch gleich überzeugen und suchten die wirklich schwer versteckten Eier im Garten.

Gefeiert wurde der Sieg über die Piraten dann mit einer köstlichen Osterjause!

Ein kleiner Tipp: Haltet die Augen offen, wenn ihr „PiRatten“ oder „PiRäder“ sichtet, es könnte sein, dass in der Nähe gefährliche Piraten sind und dann wäre Ostern auch im nächsten Jahr gefährdet. Sagt uns Bescheid, die Kinder und Teenies vom Leberberg sind bestimmt in der Lage, die Welt zu retten!

Briefe vom Osterhasen
Hallo Kinder!
Angsthase und ich wohnen seit letztem Jahr auf der Osterinsel. Es ist wunderschön hier, und die Leute sind alle ganz nett zu uns. Sie haben für uns sogar einen von ihren berühmten Steinköpfen umgebaut!

Eigentlich wollte ich euch nur schreiben: „Schöne Grüße, es geht uns gut!“
Aber jetzt ist schon wieder was passiert…

Piraten haben die Osterinsel überfallen und alle Hühner gestohlen! Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sie die armen Tiere in ihr Piratenschiff gepfercht haben. Es war ein ohrenbetäubendes Gackern unten am Hafen, liebe Kinder, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

An Deck des Schiffes stand ein riesengroßer Pirat mit einer Augenklappe und einem blauen Bart. Er sah ganz so aus wie der Käpt’n Blaubart aus den Piratenbüchern. Ich hätte nie gedacht, dass es ihn wirklich gibt!

Ich weiß nicht, was Käpt’n Blaubart mit all den Hühnern vorhat. Aber ohne Hühner kann ich keine Ostereier machen. Ich bitte euch, Kinder, helft mir! Allein komme ich nicht gegen einen so gefährlichen Piraten an... und mein Bruder Angsthase hat viel zu viel Angst, um mir helfen zu können.
Um einen Piraten zu überlisten, muss man so furchterregend ausschauen wie ein Pirat: Manche Piraten tragen Augenklappen, weil sie im Kampf ein Auge verloren haben – die meisten Piraten tun aber nur so, als hätten sie nur ein Auge.

Man muss so geschickt sein wie ein Pirat: Wenn Piraten ein Schiff überfallen, dann springen sie einfach hinüber. Sie kriechen in die kleinsten Höhlen, und manche können sogar mit dem PiRad fahren!

Man muss so schlau sein wie ein Pirat: Piraten führen andere gern hinters Licht, und sie lieben Rätsel! Ein PiRätsel, das sich ein Pirat ausgedacht hat, ist so schwer wie eine Kanonenkugel.

Man muss nicht unbedingt so stinken wie ein Pirat: Piraten waschen sich gern, aber auf hoher See ist frisches Wasser knapp. Und auf einem Piratenschiff wimmelt es von PiRatten!

Glaubt ihr, dass ihr das schaffen könnt?
Ich glaube ganz fest an euch!

Euer Osterhase

Hallo Kinder!

Ich habe gehört, dass am Leberberg eine Bande schrecklicher Piraten gesichtet worden ist. Ich hoffe, das seid ihr!

Angsthase hat gestern zehn verschiedene Bücher durchgeblättert, um herauszufinden, warum Käpt’n Blaubart alle Hühner gestohlen hat und nicht etwa alle Hunde. In einem der Bücher hat er eine Geschichte gefunden, in der es um eine Henne geht, die goldene Eier legt! Angsthase ist sich ganz sicher, dass Blaubart diese eine Henne sucht.

Im selben Buch steht ein PiRätsel. Könnt ihr es lösen?

Es ist was zu erraten hier:
Das Rätsel vom Piratentier!
Dies’ Tier ist durch und durch Pirat,
Pirat im Wort und in der Tat.

Im Regenwald ist sein Revier,
Und es reimt sich auf Papier.
Wer je den Regenwald betrat,
Der weiß: Dies’ Tier ist ein Pirat!

Ob groß geschrieben oder klein:
Die Letzten werden die Ersten sein,
Die ersten Drei soll’n stehen bleiben,
Die Ander’n musst du anders schreiben.

Und erst dann erraten wir
Das Rätsel vom Piratentier.
 Viel Glück! Euer Osterhase

Hallo ihr tapferen Piratenkinder!

Wir haben die Hühner gefunden! Sie sind alle eingesperrt in einer riesigen Fabrik. Dort sitzen sie in Legebatterien und dürfen nichts anderes tun als Eier legen. Sie dürfen nicht im Garten spielen. Sie haben gar keinen Platz zum Herumrennen. Sie sehen da drin nicht einmal die Sonne.

Ich würde sie so gern befreien, aber die Fabrik ist mit sieben Schlössern zugesperrt!
Und die Schlüssel hat Käpt’n Blaubart gut versteckt.
Angshase und ich haben nur einen Hinweis gefunden:

Der Schlüssel ist im fünften Element.

Eine Osterpinze besteht aus fünf Elementen:
Butter, Eier, Hefe, Mehl und Zucker.
Hilft euch das weiter?

Liebe Grüße
von eurem Osterhasen

Hallo ihr furchtlosen Seebären!

Ich habe versucht, einen Tunnel unter den Fabriksmauern zu graben, um zu den Hühnern zu kommen. Ich habe es nicht geschafft. Im Boden sind zu viele große Steine. Aber seht, was ich gefunden habe:

Wenn ihr die Schlüssel findet, dann werft sie bitte so schnell wie möglich in den Anderweltpostkasten.
Bald habt ihr Käpt’n Blaubart das Handwerk gelegt!

Euer Osterhase

Autor:

Bezirkszeitung für den 11. Bezirk aus Simmering

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