Rudolfina-Redoute in der Hofburg
Bundeskanzler Sebastian Kurz setzt „ein Zeichen für Europa“

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Moderatorin Sivia Schneider
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Am Faschingsmontag verwandelten die 3500 Gäste der ausverkauften Rudolfina-Redoute das Parkett der Wiener Hofburg in den größten Maskenball der Stadt.

INNERE STADT. Hoher Besuch, geheimnisvolle Damen, elegante Herren - keine andere Veranstaltung steht so für die Wiener Tradition der großen Maskenbälle wie die Rudolfina-Redoute. Am Faschingsmontag folgten 3500 Gäste der Einladung der katholischen Studentenverbindung Rudolfina in die ausverkaufte Hofburg und tanzten unter dem Motto „Unser Herz schlägt für Europa“ durch die Nacht.

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz setzte mit seinem Besuch ein Zeichen für Europa. „Die Rudolfina-Redoute ist als einzigartiger couleurstudentischer Ball mit langer Tradition ein fixer Bestandteil des Wiener Ballkalenders. Dieses Jahr steht die Rudolfina-Redoute 25 Jahre nach unserem EU-Beitritt unter dem Motto ,Europa´, was ich für ein wichtiges Zeichen halte. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich hier und das Organisationskomitee schafft es jedes Jahr aufs Neue, einen Maskenball von besonderer Eleganz auf die Beine zu stellen“, so der Bundeskanzler.

Prominente Gäste

Ebenfalls am Tanzparkett oder in den Logen zu Gast waren Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Vizerektorin der Universität Wien Christa Schnabel, Moderatorin Silvia Schneider, Geigerin Lidia Baich, Schauspieler Serge Falck, die Dancing Stars Thomas Kraml, Primaballerina Maria Yakovleva, Europaabgeordneter Lukas Mandl, Designer La Hong und viele andere.

Ballvater Oliver Hödl: „Mit dem Motto ,Unser Herz schlägt für Europa` haben wir einen Nerv getroffen. Das zeigt sich auch an den vielen internationalen Gästen und Pressevertretern aus dem Ausland, die unserer Einladung gefolgt sind. Von Genf bis Tallinn, von Hamburg bis Rom sind Besucher angereist, um mit uns den krönenden Abschluss des Wiener Faschings zu feiern und den Ball mit jungem, internationalem Flair zu bereichern.

„Schönste Maske Wiens“ prämiert

Höhepunkt des Balls war die Wahl der „Schönsten Maske Wiens“ um Mitternacht. In diesem Jahr ging der Titel an Katharina Hillinger aus Höflein (NÖ). Sie überzeugte mit einer phantasievollen Kreation die Jury, bestehend aus Designer La Hong und Tanzschulbesitzer Thomas Kraml.

Hauptpreis war eine exklusive Privattanzstunde mit Dancing Star Thomas Kraml sowie ein Geschenkkorb inklusive Freikarten für die Rudolfina-Redoute 2021. Die schönsten Bilder der Masken finden Sie auf www.instagram.com/rudolfina.redoute

Damenspende von Missio

Das bestgehütete Geheimnis der Rudolfina-Redoute war wie immer die Damenspende. In Kooperation mit Missio, den Päpstlichen Missionswerken in Österreich, wurde eine kleine Metallbüchse von Familienwerkstätten in Indien liebevoll von Hand gefertigt und zu Beginn des Balls gemeinsam mit einer Tanzkarte im Stil des Originals von 1899 ausgehändigt.

„Die Handwerkerfamilien in Indien sind größtenteils Kleinstunternehmer, Personen mit geringer Schulbildung und marginalisierte Angehörige von Minderheiten“, so Pater Dr. Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke. „Sie haben sich über den Auftrag unglaublich gefreut: Er sichert ihre Existenz für ein paar Monate. Auch wir bei Missio Österreich freuen uns sehr, dass die Rudolfina-Redoute durch die diesjährige Damenspende ein Zeichen für eine bessere, gerechtere Welt setzt!“

Autor:

Ernst Georg Berger aus Hernals

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