Österreichischer Auslandsdienst
Ein City-Bewohner unterstützt Ärzte in Israel

Jakob Kukla (l.) wollte im Rahmen seines Auslandsdienstes eigentlich ein ganzes Jahr lang in Israel bleiben.
  • Jakob Kukla (l.) wollte im Rahmen seines Auslandsdienstes eigentlich ein ganzes Jahr lang in Israel bleiben.
  • Foto: Österreichischer Auslandsdienst
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Jakob Kukla unterstützte im Zuge seines Auslandsdienstes das Personal in der größten Rehaklinik Israels.

INNERE STADT. Seit dem Jahr 1992 können junge Österreicher über den Verein Österreichischer Auslandsdienst einen Gedenk-, Sozial- oder Friedensdienst im Ausland leisten. Mittlerweile reisen mehr als 60 junge Österreicher jedes Jahr ins Ausland, um dort ihren Dienst zu versehen. Auch der Innenstädter Jakob Kukla hat sich dazu entschlossen. Ein halbes Jahr seines Lebens verbrachte er als Sozialdiener in Israel.

Im Zuge des Projekts „Understanding Israel“ arbeitete er im Loewenstein Medical Center, der größten und bekanntesten Rehabilitationsklinik Israels. "Dort habe ich jeden Tag die Physiotherapeuten und das Pflegepersonal bei ihrer Arbeit unterstützt", erzählt der 19-Jährige. All das, um den Patienten die beste Behandlung und einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten.

Kukla war auch auf der Intensivstation des Medical Centers tätig und arbeitete dort vor allem mit Patienten, die erst kürzlich Opfer eines Unfalls geworden waren und noch am Beginn ihrer Rehabilitation standen. „Für mich als ungelernte Hilfskraft ist es in erster Linie nicht unbedingt um die physische Behandlung der Patienten gegangen, sondern vor allem um den mentalen Beistand", erzählt Kukla. Er habe viele Gespräche mit Patienten jeglichen Alters geführt und dadurch "nicht nur viele neue Bekanntschaften, sondern auch unzählige Freundschaften geschlossen“, erzählt der Innenstädter.

Schwieriger Anblick

Doch die Arbeit in einer Rehabilitationsklinik ist anstrengend. Auch der Anblick besonders schwer verletzter Patienten kann sich auf das Gemüt niederschlagen. Im Laufe seines Sozialdienstes lernte Kukla jedoch, auf den Weg der Besserung und der Genesung zu blicken. "Damit habe ich einen sehr schönen Aspekt der Arbeit mit den Patienten entdeckt", berichtet er.

Israel ist für den 19-Jährigen ein unglaublich spannendes Land. Seine Freizeit und Urlaubstage nutzte er hauptsächlich zum Reisen. Dabei habe er die Geschichte des Landes und den prägenden Nahostkonflikt besser verstehen gelernt. Trotz der relativ kleinen Fläche des Landes konnte Kukla aber auch während der sechs Monate nicht annähernd alles sehen und unternehmen, was er sich vorgenommen hatte: „Mein Sozialdienst im Loewenstein Medical Center hat durch die Coronakrise ein vorschnelles Ende genommen.“

Aus Kuklas geplantem Aufenthalt von zwölf Monaten wurden nur ungefähr sechs. Und auch wenn der Sozialdiener schon in dieser kurzen Zeit viele Erfahrungen machen konnte, so hätte er sich doch noch einen längeren Aufenthalt gewünscht. „Meine Rückkehr aus Israel stellt aber keinesfalls ein Ende meines Freiwilligendienstes dar“, klärt er auf.

Alle Infos rund um den Auslandsdienst gibt es online unter www.auslandsdienst.at

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