Favoriten: Kunst und Kultur in der U-Bahn

Michael Kienzer vor seinem Wer "Lines and Double", einem Hybrid zwischen Architektur und Skulptur.
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  • Michael Kienzer vor seinem Wer "Lines and Double", einem Hybrid zwischen Architektur und Skulptur.
  • hochgeladen von Sabine Ivankovits

Die Wiener Linien bieten ihren Kunden seit über 20 Jahren moderen Architektur und bedeutende Kunsterke.

(siv). Wer schon einmal bei der neuen U-Bahnstation Troststraße mit dem Aufzug gefahren ist, dem ist vermutlich eine Art Gerüst direkt neben dem Lift aufgefallen. Das ist allerdings kein herkömmliches Gerüst, sondern eine Skulptur des Wiener Bildhauers Michael Kienzer. "Lines and Double" ist im Rahmen eines Wettbewerbs enstanden, zu dem drei nationale und internationale Künstler eingeladen wurden. Ebenfalls drei Künstler wurden zu einem zweiten Bewerb geladen, um die neue U1-Station "Altes Landgut" mit Kunst zu verschönern. Diesem ging als Gewinner der Schweizer Künstler Yves Netzhammer mit seinem Werk "Gesichtsüberwachungsschnecken" hervor. Verantwortlich für die Wettbewerbe waren die Wiener Linien und KÖR - Kunst im öffentlichen Raum.

Von der Höhle zur Kunst
Bevor die Künstler an die Realisierung ihrer Werke gehen konnten, konnten sie sich die vorgesehen Plätze auf der Baustelle ansehen. "Damals hat es dort noch ausgesehen wie in steinzeitlichen Höhlen", so Kienzer. Die Vorstellungskraft reichte aus, und so entstanden zwei wunderbare Kunstwerke, das von Netzhammer in der Station "Altes Landgut" gar auf 830 Quadratmeter. "Meine Grafiken wurden mittels einer Speziallackierung auf den Aluminium-Paneelen aufgetragen. Die Besonderheit dieser Flip-Flop-Lacke ist, dass bei unterschiedlichem Betrachtungswinkel ein und der selbe Lack unterschiedliche Farben hat, so zum Beispiel von Rot zu Gold wechsel", so Netzhammer.

Erfolgreiche Zusammenarbeit
Die Werke von Kienzer und Netzhammer sind nicht die ersten Kunstwerke im Bereich von Wiener U-Bahnstationen. Die Wiener Linien und  KÖR sind bereits im Jahr 2007 eine  Kooperation eingegangen, die auch noch weiter bestehen soll. Ziel ist die Vergabe und Implementierung von Kunstprojekten im U-Bahnbereich.

Sowohl Kienzers als auch Netzhammers Werk sollen die Fahrgäste täglich einladen, Neues in ihnen  zu entdecken.

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