Garteln mitten am Donaukanal

Im Garten steckt viel Pflege, sagt Heidi Rader: Im Sommer muss täglich in der Früh und am Abend gegossen werden.
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INNERE STADT. Heidi Rader strahlt Fröhlichkeit aus – Fröhlichkeit, die auch nicht von der rauen Umgebung erschüttert wird, die sie und ihre Mitstreiter sich für ihren Gemeinschaftsgarten ausgesucht haben. Immerhin wälzen sich zwischen Adria Wien und Tel Aviv Beach allabendlich die oft nicht mehr nüchternen Massen. "Wir müssen schon viele Dosen wegräumen, manchmal sind die Melanzani, die man monatelang umhegt hat, dann einfach weg", erzählt sie.
Aber so will sie es auch: "Unser Garten soll allen zugänglich sein. Jedem sein Beet, ein Zaun rundherum – das ist nicht das Konzept." Das Konzept ist vielmehr, Begegnungen zu ermöglichen, zum Beispiel zwischen Kindern und Flüchtlingen. Beide Gruppen bewirtschaften hier Beete. Wer mitmachen möchte, ist zu den wöchentlichen Treffen am Donnerstag um 19 Uhr im Garten eingeladen.
Der Grund wird dem Verein von der Adria Wien abgetreten, die ihn von der Stadt gepachtet hat, "wofür wir sehr dankbar sind", betont Rader. Allerdings kann ihr Vertrag auch jederzeit gekündigt werden.

15.8.: RefugeeGarden

Am 15. August lädt der Verein Gemeinschaftsgarten von 15 bis 22 Uhr zu einem Solidaritätsfest ein. Neben Musik gibt es die Möglichkeit, sich über Hilfsinitiativen für Flüchtlinge zu informieren.

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