Innenstadthäuser
Haus zum alten Blumenstock

Der Hausname ist nach wie vor zu sehen...
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Die nach dem Abbruch des Himmelpfortklosters entstandene Verbindung Rauhensteingasse/Ballgasse erhielt danach ihren Namen (Blumenstockgasse). 
Das damals dort bestehende Gasthaus hat bis heute seine Spuren hinterlassen, obwohl es selbst nicht mehr existiert.

Hier noch etwas Geschichte:
Zum alten Blumenstock (1, Ballgasse 3), Bierwirtshaus.
Hier erfolgte die Gründung einer Tischgesellschaft als gesellschaftliche Vereinigung von Künstlern und Schriftstellern, die sich den Namen Ludlamshöhle gab. Zu deren Mitgliedern zählten unter andern Castelli, Grillparzer und Deinhardstein. Sie übersiedelte später zum "Grünen Baum" in die Wallnerstraße und schließlich in Haidvogels Gasthaus im Schlossergassel. Anfang der Zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts schenkten Michael Wichtel und später Franz Obermayer ihre stadtbekannten Biere aus. Beethoven kam in einem abgelegenen Zimmer sehr oft mit seinem Famulus und späteren Biographen Anton Schindler zusammen. Ende der Vierziger Jahre übersiedelte das Bierhaus in das gegenüberliegende Haus 1, Ballgasse 6, wo es unter dem Schild "Zum neuen Blumenstock" (auch "Neues Blumenstöckl"; siehe ) weiterhin florierte.
Das Haus "Zum Blumenstock", in dem sich das "alte Blumenstöckl" befand, kam 1702 im Tauschweg gegen ein Haus in der Vorstadt Landstraße in den Besitz des Himmelpfortklosters und wurde zu dieser Zeit auch Dreifaltigkeitshaus genannt. Nach Aufhebung des Klosters kam das Gebäude in privaten Besitz (1834 Michael Wichtel, der das Bierhaus betrieb).
(Quelle: Wien Wiki)

Der Hausname ist nach wie vor zu sehen...
So sieht der Innenhof aus. Und wieder findet man die schönen, alten Pawlatschen.
Autor:

Heinrich Moser aus Ottakring

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