Innere Stadt: Das sind die Themen im Jahr 2018

Dauerbrenner im 1. Bezirk: Über die Öffnung der Anrainerparkplätze wird ab 9. Jänner eine Bürgerbefragung durchgeführt.
  • Dauerbrenner im 1. Bezirk: Über die Öffnung der Anrainerparkplätze wird ab 9. Jänner eine Bürgerbefragung durchgeführt.
  • Foto: bz/Bunke
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

INNERE STADT. Das emotionalste Thema des neuen Jahres ist auch zugleich das aktuellste: Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) möchte die Anrainerparkplätze von 8 bis 16 Uhr für alle Autofahrer öffnen. Das brachte die Bezirkspolitiker auf die Palme und sie lehnten das Vorhaben bisher kategorisch ab.

Ab 9. Jänner können die Innenstädter sogar über die Öffnung des Anrainerparkens abstimmen. Laut einer groß angelegten Studie der Verkehrskommission sind die Stellplätze für Bezirksbewohner jedoch zu mehr 80 Prozent ausgelastet, was einer Vollauslastung entspricht.

Zu viele Freiberufler

"Von 11 bis 13 Uhr sind es mehr als 85 Prozent. Das zeigt, dass wir in der Innenstadt die Anrainerparkplätze für die Bewohner brauchen und nicht hergeben können", sagt Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP).
Das endgültige Ergebnis der großen Befragung wird es im Februar geben. "Ich hoffe sehr, dass es auch vom Rathaus und von Vizebürgermeisterin Vassilakou anerkannt wird und die Anrainerparkplätze dadurch nicht geöffnet werden", so Figl.

Endlich Regeln für Stephansplatz

Die Fertigstellung der Generalsanierung des Stephansplatzes Ende November 2017 war einer der großen Meilensteine für den 1. Bezirk. Jetzt ist es wichtig, wie der künftige Umgang mit dem Stephansplatz aussehen wird. 2017 wurden zu den sogenannten "Mozartverkäufern" (Eintrittskartenverkäufer in Mozartkostümen) und den immer mehr werdenden Fahrradtaxis (kurz Faxis) bereits Anträge beschlossen.

Es wird daher 2018 im Rahmen der Bezirksentwicklungs- und Wirtschaftskommission, über die auch die Planungen und Ausführungen der Generalsanierung gelaufen sind, einen runden Tisch geben. Dort wird man sich im Detail mit der Problematik beschäftigen. „Der Bezirk wird sich nun auch verstärkt dafür einsetzen, dass dieser zentrale Platz seine Würde bewahren kann. Der Stephansplatz darf nicht von Mozartverkäufern, Faxis oder egoistischen Einzelinteressen komplett vereinnahmt werden", so Figl.

EU-Ratspräsidentschaft

Auch die EU-Ratspräsidentschaft Österreichs ab 1. Juli 2018 wird die Innere Stadt sehr betreffen. "Es sind bis zum Jahresende unzählige Veranstaltungen geplant. Dadurch wird es zu Verkehrsänderungen und hohen Sicherheitsmaßnahmen kommen. Mehr dazu wissen wir bis dato noch nicht, da die neue Bundesregierung noch nicht dazu geäußert hat", so der City-Bezirkschef.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen