Schon gewusst? Wien hat ein Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Kurios: Wiener Museum mit dem Motto "Viva la Vulva"

Foto (c): ACHSE Verlag

Mit dem Projekt „Viva la Vulva“, gefördert durch die MA57 will das Museum für "Verhütung und Schwangerschaftsabbruch" Vulven und ihre Vielfalt sichtbar machen und zeigen, dass jede Vulva einzigartig und schön ist. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Gloria Dimmel haben zahlreiche Frauen Gipsabdrücke von ihrer Vulva in so genannten Vulva-Sessions hergestellt. Diese Abdrücke wurden auf Plakaten, Postkarten und Sticker gedruckt und kommen bei den sexualpädagogischen Workshops im Museum zum Einsatz. Im Museum sind sie auch für BesucherInnen erhältlich.

Gemeinsam mit ACHSE Verlag entwickelte Gloria Dimmel zudem PUSSY PAIRS (ein Gedächtnisspiel mit Vulven). Dieses Spiel erhöht die öffentliche Wahrnehmung von Vulven und schafft eine breite Vulva-Awareness. Scham, Vorurteile und Berührungsängste gegenüber der Vulva werden so abgebaut. PUSSY PAIRS ist Ausgangspunkt für die Diskussion über weibliche* Körper und deren Sexualisierung in der Gesellschaft. Eine Möglichkeit anerzogene und angelernte Berührungsängste gegenüber weiblichen* Sexualorganen abzulegen und die strukturelle Benachteiligung von Frauen* im Patriarchat zu diskutieren.

Die Grundlage für das Spiel bilden Gipsabdrücke, um Frauen einen unvoreingenommenen Blick auf ihre Vulva zu gewähren und so das wertfreie Sprechen über die eigene Vulva zu ermöglichen. Diese Gipsabdrücke wurden in dem Spiel PUSSY PAIRS verewigt, um den Umgang mit Vulven zu normalisieren.

Um die Vulven zu feiern, werden zum Weltfrauentag drei PUSSY PAIRS auf der Facebookseite des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch verlost. Wer kein Glück hat ein Spiel zu gewinnen, kann sie im Museum oder ACHSE Verlag erwerben.

Autor:

Hermann Krammer aus Innere Stadt

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