Nahe an der Realität – Jugendliche produzieren Kurzfilme

Zoom the Future! © BMUKK/KKA_Stefan Bohun
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Ein Projekt der Schulinitiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – Eine Chance! |

Junge Filmemacherinnen und Filmemacher aus drei Wiener Schulen beteiligten sich mit ihren eigenständig produzierten Kurzfilmen an der Initiative und gaben Einblicke in ihren Alltag und in ihre Lebenswelten.

Vielfältiges Medium Film
Wie können wir unsere Meinung kundtun, zeigen, was in uns steckt und uns wichtig ist? Wie können wir die Vorstellungen und Ansichten anderer respektieren und verstehen lernen, während wir unsere eigenen Handlungen reflektieren – und wie können wir das alles miteinander in Verbindung bringen? Film kann diesen komplexen Prozess unterstützen. Auf welch vielfältige Weise dies möglich ist, erfuhren die jungen Filmemacher/innen in Workshops, die auch filmpädagogische Elemente beinhalten. YouTube, Fernsehen, Facebook & Co stellen heute hohe Herausforderungen an die Medienkompetenz und an ein verändertes Nutzungsverhalten. Die aktive Teilnahme am Medium Film soll dazu beitragen, neue Blickwinkel zu schaffen und (Eigen-)Verantwortung zu stärken.

Ein Film entsteht
Gemeinsam mit den beiden Filmemachern Stefan Bohun und Gregor Centner von "shoot your short" starteten die Jugendlichen in die umfassende Welt von Video, Script und Ton: Von der Filmidee bis zum Drehbuch, von der Produktionsplanung über die technische Umsetzung bis hin zum Schnitt konnten die Teilnehmer/innen vor und hinter der Kamera in die verschiedensten Rollen schlüpfen, sich ausprobieren und eigenständige Entscheidungen über den Produktionsverlauf vertreten. Am Schluss standen fertige Kurzfilme, die – nahe an der Realität der Jugendlichen – versuchen, deren Lebenswelten zu erschließen und Fragen zu stellen.

Motivation & Teamgeist
Mehrsprachige Interviews zu interkulturellen Themen führten die Schülerinnen und Schüler der AHS Weißelgasse, der Alazhar International School Vienna, durch, indem sie Passant/inn/en aufforderten, Stellung zu beziehen und aktiv mitzutun: „Was halten Sie von Musik aus Ägypten? Hören Sie mal ein Beispiel dazu!“, oder „Können Sie ein Kopftuch binden? Probieren Sie mal!“

Einen Rückblick aus der Zukunft wagten die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Geblergasse in Hernals in ihrem Projekt "Zoom the Future". Wie sieht mein Leben in 14 Jahren aus? Welche Träume, Hoffnungen und Wünsche habe ich? Alle Teammitglieder verfügen über Kenntnisse in unterschiedlichen Muttersprachen, verbindende Sprache ist Deutsch.

Was beschäftigt uns beinahe täglich? Und warum sollen wir dem Schulalltag nicht einmal entfliehen? Aus dieser Perspektive heraus entwickelten die Schülerinnen und Schüler des Jüdischen Beruflichen Bildungszentrums Szenen, die sie ganz nahe an ihrem eigenen Erleben wahrnehmen: Mit ihren beiden Filmen „Blinddate“ und „Das falsche Date“ gelangen ihnen Bilder, in denen sich alle Beteiligten am Ende der Projektwoche wiedererkennen konnten.

Bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern standen Teamgeist und Kreativität im Zentrum des Erlebens. Ideen und Meinungen mit Know-how auf die Leinwand zu reflektieren, aber auch Regie über die eigenen Motive zu führen, sind erfüllende Gefühle und konnten in ausgezeichneter Weise zu einem positiven Klassenklima beitragen.

Diese drei Filmprojekte sind Teil einer Initiative zum Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“, an der sich mehr als 4.340 Schülerinnen und Schüler beteiligen und die bereits zum siebenten Mal stattfindet. Aus insgesamt 115 Konzepteinreichungen wurden die Projekte als förderungswürdig ausgewählt. Die österreichweite Initiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! ist ein Projekt des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur im Rahmen von Kunst macht Schule. KulturKontakt Austria begleitet die Initiative konzeptionell, beratend und organisatorisch.

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