Wiener Startup Slow Dating Events Vienna hilft beim Verlieben

Till Spindler, Karen Roso und Helena Spindler (v.l.) organisieren Events, um das Eis zu brechen.
  • Till Spindler, Karen Roso und Helena Spindler (v.l.) organisieren Events, um das Eis zu brechen.
  • Foto: Ayham Youssef
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

INNERE STADT. Das Berufsleben, Stress in der Uni oder so viele Hobbys, dass man kaum Zeit für andere Dinge hat. Eines dieser anderen Dinge ist in vielen Fällen das Liebesglück. "Slow Dating Events Vienna" will dem nun Abhilfe schaffen. Auf verschiedenen Events soll man möglichst schnell Gleichgesinnte finden. "Es muss ja nicht immer gleich die große Liebe sein. Da können auch neue Freundschaften entstehen", sagt Mitbegründerin Helena Spindler. Das Start-up wurde von einem Wiener Trio in einer Wohngemeinschaft in der City gegründet. Till Spindler kommt aus dem Teambuilding, seine Schwester Helena ist Soziologin und Karen Roso ist Dermatologin. "Als Dermatologin muss man besonders feinfühlig sein", scherzt Helena Spindler. Die Idee, ein Start-up rund ums Dating zu gründen, kam ihnen bei einem Zusammentreffen mit Adam Wilder von "Shhh Dating" – dem britischen Pendant zu "Slow Dating Events Vienna". "Mit ihm stehen wir auch nach wie vor in engem Kontakt und tauschen uns regelmäßig aus", so Spindler.

Dating ohne Sprechen

Ein erstes Event hat bereits stattgefunden. Ein Testlauf für ein Veranstaltungskonzept, das seinen Ursprung in Großbritannien hat. Beim "Silent-Dating" verzichtet man auf jegliche verbale Kommunikation mit seinem Gegenüber. Vor allem Körpersprache und Sympathie spielen hier eine große Rolle. Das erste Event war auch ein erster Erfolg für das Jungunternehmen. "Es ist wahnsinnig schön, wenn man Menschen dabei zusieht, wie sie sich finden", sagt Spindler. Auch wenn es nicht die große Liebe ist, ist es ein Erfolg. "Da hat sich eine Mädelsgruppe gefunden, die spontan beschlossen hat, feiern zu gehen", lacht die Soziologin.

Weitere Events geplant

Nicht nur "Silent-Dating" soll angeboten werden. Weitere Events sind bereits in Planung. "Auch wenn wir nicht alle verwirklichen können", so Spindler. Gemeinsame Kanufahrten für die Sportlichen oder Kinderpartys für Alleinerziehende werden zurzeit bereits organisiert. "Das Schwierige daran ist die Location. Da muss alles passen." Das verlängere den Prozess erheblich.

Derzeit liegt die Zielgruppe zwischen 20 und 40 Jahren. Das soll sich aber bald ändern. "Es sind schon einige auf uns zugekommen und haben gefragt, ob wir auch etwas für über 50-Jährige machen. Das werden wir bestimmt in Angriff nehmen", versichert Spindler.
Das Wichtigste bleibt der persönliche Kontakt. "Es ist zwar oldschool, aber Dating-Apps sind in vielen Fällen nicht die beste Lösung", sagt Spindler. Statt Chats bevorzugt sie gleich das Gespräch. "Um die Eisbrecher kümmern wir uns mit verschiedenen Spielen oder einem Motto", so die Soziologin.

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