Tag der Erde
WWF fordert Bodenschutz-Gipfel mit Bund, Ländern und Gemeinden

Flächenfraß ist starker Treiber von Klimakrise und Artensterben.
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  • Flächenfraß ist starker Treiber von Klimakrise und Artensterben.
  • Foto: ©WWF_JosefSchrank
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Der World Wide Fund for Nature (WWF) fordert anlässlich des Internationalen Tages der Erde („Earth Day“) am 22. April den Stopp der Verbauung und zehn Prozent der Staatsfläche als strenge Schutzgebiete. 

ÖSTERREICH. Laut der Umweltschutzorganisation werden hierzulande jeden Tag rund 13 Hektar Grünland verbaut. Das sind fast 100 Quadratmeter pro Minute. Fast ein Fünftel der landwirtschaftlich nutzbaren und bewohnbaren Fläche Österreichs ist bereits verbaut.

Die hohe Verbauungsrate sei, neben anderen Faktoren wie der intensiven Landwirtschaft, einer der stärksten Treiber der Klimakrise und des Artensterbens. „Mit der rasanten Verbauung schaden wir nicht nur der Natur, sondern auch uns selbst. Denn Grünland, intakte Wälder und Gewässer sind die größten Klimaanlagen Österreichs, Grundlage für unsere Ernährung und unser Trinkwasser, Schutz vor Naturkatastrophen und nicht zuletzt unser wichtigster Erholungsraum“, erklärt Hanna Simons, Programmleiterin des WWF Österreich. Notwendig seien Investitionen in den Wiederaufbau und die Renaturierung zerstörter Ökosysteme. 

In Österreich werden jeden Tag rund 13 Hektar Grünland verbaut.
  • In Österreich werden jeden Tag rund 13 Hektar Grünland verbaut.
  • hochgeladen von Simon Michl

Naturschutz-Offensive

Laut den  Zielen der europäischen und nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 müssen 30 Prozent der EU-relevanten und gestörten Lebensräume und Arten deutlich verbessert werden. Zehn Prozent der Staatsfläche muss als streng geschützte Gebiete ausgewiesen werden. Derzeit liegt Österreich weit darunter. Neben dem Ausbau von Schutzgebieten brauche es einen neuen Fokus auf die Wiederherstellung zerstörter Lebensräume für zahlreiche Arten. 

„Die Politik muss jetzt rasch gegensteuern, um den Bodenverbrauch auf maximal einen Hektar pro Tag zu reduzieren und unserer Natur wieder mehr Raum zum Leben zu geben. Es braucht dringend eine Ökologisierung der Raumordnung und des Steuersystems sowie eine große Naturschutz-Offensive“, sagt Simons. Der WWF fordert einen Bodenschutzvertrag. Der Bundeskanzler sei nun gefragt, für den dafür notwendigen Schulterschluss einen Bodenschutz-Gipfel mit Bund, Ländern und Gemeinden einzuberufen.

Unter dem Motto „Natur statt Beton – Stoppt die Verbauung Österreichs!“ hat der WWF eine Petition für Bodenschutz in Österreich gestartet. Man habe bereits mehr als 20.000 Unterschriften sammeln können, hieß es. Die Petition kann online unter unterzeichnet werden: www.natur-statt-beton.at/petition

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