Zaun für den Theseustempel

Weiß, weißer, Theseustempel: Sitz-Verbot für Sonnenhungrige sollte seine Strahlkraft erhalten.
  • Weiß, weißer, Theseustempel: Sitz-Verbot für Sonnenhungrige sollte seine Strahlkraft erhalten.
  • hochgeladen von Petra Bukowsky

Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am Theseustempel wollte die Burghauptmannschaft durch die Errichtung eines Zaunes das Sitzen auf den Treppen des Gebäudes verbieten. Ein Einspruch der Grünen brachte die Wende.

(pb). Noch vor wenigen Tagen versuchte die Burghauptmannschaft, den Theseustempel im Volksgarten zum musealen Sperrgebiet zu erklären: Ein Zaun sollte den klassizistischen Bau vor einer vorzeitigen Abnützung bewahren und das Sitzen auf den Tempeltreppen verhindern.

„Es ist ein gewisser Schutz. Wir versuchen, die Leute vom Theseustempel fernzuhalten“, erklärte der stellvertretende Burghauptmann Markus Wimmer. Laut Experten besteht die Gefahr, dass die weiße Oberfläche verschmutzt würde.

Burghauptmannschaft lenkt ein
Einen Einspruch durch Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen, später ist das Betretungs-Verbot des Tempels wieder Geschichte. „Der Theseustempel ist öffentlicher Raum und soll daher von den Bürgern auch benutzt werden können“, so Maresch.

Der Zaun bleibt und wird die Wichtigkeit des Tempels unterstreichen. Seine geringe Höhe stellt jedoch keine Barriere für sonnenhungrige Wiener und Touristen dar. Ebenfalls sollen neue Sitzmöglichkeiten um den Theseustempel herum die Menschen zum Betrachten des gleißend-weißen Gebäudes einladen.

Ende der Bauarbeiten in Sicht
Mitte Mai ist der Bauzaun endlich Geschichte. Rund 2 Millionen Euro kostete die Generalsanierung des Theseustempels, der 1823 vom Architekten Peter von Nobile nach dem Vorbild des Thesion in Athen errichtet wurde.

Sowohl für Wiener als auch für Touristen gibt es nur wenige Dinge, die schöner sind, als den herrlichen Sonnenschein auf den Stufen des Theseustempels sitzend zu genießen. „Ich liebe dieses Gebäude“, gerät die Studentin Lisa K. ins Schwärmen. „Ich freue mich schon darauf, hier meine Pausen zwischen den Vorlesungen zu verbingen!“

Autor:

Petra Bukowsky aus Innere Stadt

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