Corona-Ticker
873 Neuinfektionen in Österreich

In den vergangenen 24 Stunden gab es 837 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Österreich. Mit 402 Fällen gab es die meisten Neuinfektionen in Wien.
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  • In den vergangenen 24 Stunden gab es 837 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Österreich. Mit 402 Fällen gab es die meisten Neuinfektionen in Wien.
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In unserem Corona-Ticker findest du nationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie. Allgemeine Fragen: Informations-Hotline 0800 555 621. Bei Verdacht auf Infektion: 1450. 

Aktuelle Zahlen

45.976 bestätigte Fälle; 8.408 aktive Fälle (Stand 01.10.2020, 12:00 Uhr)
36.476 Genesene, 802 Todesfälle; 1.636.573 durchgeführte Tests (Stand 01.10.2020, 12:00 Uhr)

Die wichtigsten Corona-Nachrichten im Überblick:

  • Mit Stand Donnerstag gab es 8.408 aktive Fälle in Österreich.
  • Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 873 Neuinfektionen verzeichnet.
  • Die Corona-Krise hat ein riesiges Loch in die Staatsfinanzen gerissen. Laut Statistik Austria verzeichnete Österreich im 1. Halbjahr 2020 ein Defizit von 9,4 Prozent des BIP.
  • Bisher wurden mehr als eine Million Todesopfer im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verzeichnet. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete dies als "qualvollen Meilenstein".
  • Die Wiener Gastrogutscheine sind nun nicht mehr einlösbar.

Banken: Jeder vierte gestundete Kredit fällt wohl um

Für die österreichische Finanzwirtschaft dürften die Folgen der Corona-Krise schmerzhaft, aber verkraftbar werden, so die Meinung der Finanzmarktaufseher. Die heimische Bankenaufsicht hat quasi einen eigenen Corona-Stresstest veranstaltet. Man schätzt, dass etwa 25 Prozent des gestundeten Kreditvolumens ausfallen könnten. Diese Schätzung gab FMA-Vorstand Helmut Ettl am Donnerstag bei der diesjährigen Aufsichtskonferenz ab. Zwar geht es um Milliarden, dennoch würde sich der Anteil der faulen Kredite an den gesamten Krediten aus heutiger Sicht lediglich von 2 auf 4 Prozent verdoppeln. Laut Ettl läge man damit dennoch deutlich unter den bis zu 13 Prozent, die in der Finanzkrise abzuschreiben waren.

Wiener Betriebe: Lehrlingsausbildung trotz Corona

Ende September bildeten die Betriebe der gewerblichen Wirtschaft Wiens 13.462 Lehrlinge aus – das sind nur marginal weniger als vor einem Jahr (- 0,44 Prozent oder 60 Lehrlinge), heißt es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Wien. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation aufgrund Corona-Pandemie sei das ein mehr als respektables Ergebnis, sagt Wiens Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck: "Es zeigt vom Verantwortungsbewusstsein der Wiener Ausbildungsbetriebe, sie kämpfen um jeden Lehrling. Gerade in der Krise ist es wichtig, auch nach vorne zu schauen und die Weichen für die Zeit danach zu stellen. Und Nachwuchsarbeit ist eine Investition in die Zukunft, weil Fachkräfte immer gefragt sind. Daran ändert auch Corona nichts." 

Mödling: Mindestens 18 Fälle in einem Unternehmen 

In einem Unternehmen im Bezirk Mödling sollen mindestens 18 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden sein. Ein Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) teilte am Donnerstag mit, dass drei der Infizierten Niederösterreicher seien, der Rest stamme aus anderen Bundesländern.

Uni Wien startete "hybrid" ins neue Jahr

An der Uni Wien wurde das neue Studienjahr "hybrid" begonnen. Aufgrund der Corona-Situation konnte nur ein Teil der Studierenden die Pharmazievorlesung im Audimax verfolgen. Die restlichen Studierenden waren per Livestream dabei. Um die Verbreitung des Corona-Virus an der Uni möglichst zu verhindern, gilt für alle Personen durchgängig Maskenpflicht. Zudem sind die Sitzplätze nummeriert und zum Sitznachbar muss ein Meter Abstand eingehalten werden.

Tirol: Betreuerin von Klinik-Kindergarten positiv

Eine Betreuerin des MitarbeiterInnen-Kindergartens der Innsbrucker Klinik ist am Dienstag positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Kontaktpersonen wurden identifiziert und die betroffenen Familien verständigt, so die Klinik am Mittwoch. Die Tests der Kontaktpersonen und das Contact Tracing der Behörden würden bereits laufen, hieß es. Die betroffene Gruppe des Kindergartens bleibt wohl bis Montag geschlossen.

Aschbacher: "Krisenbedingte Arbeitslosigkeit" sinkt 

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) ortet einen positiven Trend am heimischen Arbeitsmarkt. "Die Monatszahlen im September zeigen, dass sich der Arbeitsmarkt im Sommer solide entwickelt hat", so Aschbacher am Donnerstag in einer Aussendung. Im Vergleich zum Vormonat habe es "einen weiteren Rückgang der krisenbedingten Arbeitslosigkeit" gegeben.

Salzburg im September mit niedrigster Arbeitslosenquote

September-Arbeitslosenzahlen um 74.000 höher als im Vorjahresmonat

Die Zahl der Arbeitslosen lag Ende September im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als ein Fünftel höher (22 Prozent). Die Zahl der arbeitslos gemeldeten oder in Schulung befindlichen Personen betrug 408.853. Das sind um 74.389 mehr als vor einem Jahr. Mitte April war der Corona-bedingte Höchststand mit 588.000 Arbeitsuchenden erreicht worden. Wie das Arbeitsmarktservice (AMS) am Donnerstag mitteilte belief sich die Arbeitslosenquote in Österreich auf 8,4 Prozent, das war um 1,7 Prozentpunkte höher als im September 2019.

873 Neuinfektionen in Österreich

In den vergangenen 24 Stunden gab es 873 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Österreich. Mit 402 Fällen gab es die meisten Neuinfektionen in Wien. Aktuell gibt es 8.408 aktive Fälle (Stand 01.10.2020 11:00 Uhr).

Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus

Bisher gab es in Österreich 45.686 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (01. Oktober 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 802 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 36.476 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 493 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 98 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: 

  • Burgenland: 22
  • Kärnten: 9
  • Niederösterreich: 90
  • Oberösterreich: 152
  • Salzburg: 47
  • Steiermark: 57
  • Tirol: 70
  • Vorarlberg: 24
  • Wien: 402

Covid-19 Simulator minimiert Infektionsrisiko in Gebäuden

Basierend auf aktuellen medizinischen Erkenntnissen entwickelte das Artificial Intelligence Team von PwC in Wien eine komplett neue Covid-19 Verhaltens- und Mobilitätssimulation. Mit Hilfe eines digitalen Zwillings eines realen Gebäudes (z.B. Büroräumlichkeiten) wird das Risiko von Covid-19 Ansteckungen berechnet. So werden unterschiedliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in der virtuellen Realität getestet, um daraus datengestützte Empfehlungen für den bestmöglichen Maßnahmenmix abzuleiten. 

Mag. Andreas Balog, Geschäftsleitung bei Samariterbund Österreich: "Ziel ist, die Gesundheit der Menschen am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum zu schützen und gleichzeitig das Wirtschafts- und Sozialleben bestmöglich aufrecht zu erhalten. Basierend auf konkreten Daten und wissenschaftlichen Studien können unterschiedliche Szenarien simuliert werden. Gegen die Ausbreitung von COVID-19 müssen wir unbedingt die Chancen der Digitalisierung nutzen. Der Simulator lässt sich auch im Kampf gegen andere Infektionskrankheiten weiterentwickeln."

Angst vor dem zweiten Lockdown

Wien: 402 Neuinfektionen

Stand Donnerstag, 1. Oktober 2020, 8.00 Uhr, sind in Wien 16.421 positive Testungen bestätigt. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt 252. Zwei Männer im Alter von 87 und 90 Jahren mit Vorerkrankungen sind verstorben. 11.685 Personen sind genesen. Gestern wurden in Wien 6.567 Corona-Tests vorgenommen, das macht insgesamt  460.855 Testungen. In Wien sind damit in den vergangenen 24 Stunden 402 Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. 

Infizierte Person flog von Sevilla nach Wien

Die AGES informiert im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft Murtal, dass eine auf SARS-CoV-2 positiv getestete Person am 29.09.2020 von Sevilla nach Wien-Schwechat und anschließend über den Hauptbahnhof Wien nach Judenburg gereist ist:

  • Flugzeug von Sevilla nach Wien, FR7337, Sitzplatz 27
  • Flughafen Wien-Schwechat
  • CAT vom Flughafen Wien-Schwechat bis Hauptbahnhof Wien
  • Railjet Intercity von Wien Hauptbahnhof nach Judenburg (Abfahrt in Wien ca. 18:00 Uhr, Ankunft in Judenburg ca. 21:00 Uhr), 2. Klasse, Standardticket, kein zugewiesener Sitzplatz
In diesen Bezirken werden am meisten Corona-Neuinfektionen in Österreich gemeldet

Italien erwägt Verlängerung des Notstands

Die Regierung des Nachbarlands Italien überprüft derzeit die Möglichkeit einer Verlängerung des Corona-Notstands bis zum 31. Jänner 2021. Dies würde es der Regierung ermöglichen in dieser Zeit Entscheidungen über Maßnahmen wie Ausgangssperren ohne Zustimmung des Parlaments zu treffen, hieß es aus Regierungskreisen. Die Regierung von Giuseppe Conte hatte den Notstand am 31. Jänner 2020 für zunächst sechs Monate ausgerufen. Angesichts der steigenden Infektionszahlen erwägt man nun diese Möglichkeit. Auf dem Notstand basieren mehrere Verordnungen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.

90 Neuinfektionen in Niederösterreich

In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag um 90 erhöht und beträgt nun 6.857. 5.622 Personen galten laut Landessanitätsstab als genesen. Das sind um 141 mehr als noch am Mittwoch. Bisher waren in dem Bundesland 115 Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen zu beklagen. Aktuell gelten 1.120 Personen als aktiv erkrankt. 

Faßmann zu Gurgeltests: "Die Methode ist validiert"

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) verteidigte am Donnerstagmorgen die neuen Gurgeltests an Schulen. Im "Ö1 Morgenjournal" sagte er: "Die Methode ist validiert". Außerdem sei er bei diesem Thema "weiterhin missionarisch tätig". Der Bildungsminister reagiert damit auf das Zögern einiger Bundesländer an Schulen mit den mobilen Testteams zu arbeiten. In Wien sind solche mobilen Teams bereits im Einsatz und nehmen Proben an den Schulen. Die Ergebnisse der Gurgeltests sollen innerhalb von 24 Stunden vorliegen. 

Kogler fordert raschere Kontaktverfolgung 

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) forderte Wien dazu auf, ein rascheres Kontaktverfolgungs-Management zur Bekämpfung der Corona-Pandemie durchzusetzen. Am Mittwochabend sagte Kogler bei einer Diskussion in der Diplomatischen Akademie in der Bundeshauptstadt, dass Bundesländer wie Vorarlberg und Salzburg eine Nachverfolgungen innerhalb von 48 Stunden gewährleisten könnten. Die beiden Bundesländer hätten die Hilfe des Bundes angenommen.

Die Infos des Vortags:

Ischgl: Ermittlungen gegen vier Personen
In den vergangenen 24 Stunden gab es 837 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Österreich. Mit 402 Fällen gab es die meisten Neuinfektionen in Wien.
Kogler fordert raschere Kontaktverfolgung in Wien
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