Politikerranking
Medienpräsenz : Kurz vor Anschober und Ludwig

APA-Comm-Politikerranking: Kurz vor Anschober und Ludwig - Corona, Moria und der Wiener Wahlkampf bestimmten mediale Themenlandschaft im September
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Das aktuelle APA-Comm-Politikerranking, das laufend die Berichterstattung aller österreichischen Tageszeitungen analysiert, weist  für September Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) als medial präsentesten Politiker des Landes aus. Im August hatte Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) noch die Nase vorne.

ÖSTERREICH. In einem von steigenden Corona-Zahlen geprägten Monat führt Kanzler Kurz das Ranking mit 1.494 Beiträgen vor Gesundheitsminister Rudolf Anschober (1.106 Beiträge) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ, 675 Beiträge) an. Der Bundeskanzler übernimmt damit wieder die mediale Präsenzführerschaft von Anschober, der im August den ersten Platz belegte. Auf den Rängen vier und fünf finden sich Finanzminister und Spitzenkandidat der Wiener Gemeinderatswahl Gernot Blümel (ÖVP, 586 Beiträge) sowie Innenminister Karl Nehammer (ÖVP, 504 Beiträge) wieder.

Kurz und Moria

Für Kurz spielte im September neben der anhaltenden Corona-Pandemie insbesondere die kritische Situation im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos eine wichtige Rolle in der medialen Berichterstattung. Der Bundeskanzler sprach sich gegen eine Aufnahme von minderjährigen Flüchtlingen aus dem abgebrannten Lager aus, was innenpolitisch zu heftigen Auseinandersetzungen führte. Selbst Vertreter des Koalitionspartners auf Bundesebne, wie Vizekanzler Werner Kogler (Die Grünen, Platz 7), erklärten, dass die Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingskindern noch nicht zu Ende sei.

Österreich wird keine Kinder aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria aufnehmen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekräftigte immer wieder seine ablehnende Haltung in dieser Frage.
  • Österreich wird keine Kinder aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria aufnehmen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekräftigte immer wieder seine ablehnende Haltung in dieser Frage.
  • Foto: BKA/Andy Wenzel
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Corona-Ampel und Covid-Gesetz sorgen für Kritik

Platz zwei belegt Gesundheitsminister Anschober, der vor allem mit Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie medial in Erscheinung trat. Zu Monatsbeginn dominierte die vierstufige Corona-Ampel, die bei ihrer Einführung insbesondere in Oberösterreich für Wirbel sorgte: Sowohl der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ, Platz 17) als auch der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP, Platz 10) übten öffentlich Kritik an der Ampel. Als weiteres Top-Thema rund um Anschober kristallisierten sich die Novellen von Epidemie- und Covid-Gesetz heraus, die im Frühjahr teilweise durch den Österreichischen Verfassungsgerichtshof gekippt worden waren.

Regierung kritisiert Vorgehen Wiens

Den dritten Platz belegt Wiens Bürgermeister Ludwig. Der wahlkämpfende SPÖ-Chef der Bundeshauptstadt sah sich im September mehrmals Kritik von Seiten der Bundesregierung ausgesetzt, die ein schärferes Vorgehen Wiens im Kampf gegen das Coronavirus einforderte. Die Platzierungen der weiteren Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der Wien-Wahl ergeben sich wie folgt: Gernot Blümel (ÖVP, Platz 4), Birgit Hebein (Die Grünen, Platz 12), Dominik Nepp (FPÖ, Platz 18) und Christoph Wiederkehr (Neos, Platz 30).

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) appellierte an Wien, bei einer Vorverlegung der Sperrstunden in der Gastronomie nachzuziehen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig lehnt dies nach wie vor ab.
  • Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) appellierte an Wien, bei einer Vorverlegung der Sperrstunden in der Gastronomie nachzuziehen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig lehnt dies nach wie vor ab.
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Das Ranking wurde von APA-Comm auf Basis der Anzahl von Beiträgen mit namentlicher Erwähnung von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen für den Zeitraum von 1. bis 30. September 2020 erstellt.

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