Wien trotzt Rating-Agentur

Standard & Poor’s in New York überlegt, die Kreditwürdigkeit von Wien herabzustufen.
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  • Foto: Wikidedia
  • hochgeladen von Sebastian Baryli

Nach dem Bund wackelt nun auch das Triple-A-Rating von Wien. Allein im Rathaus nimmt man es mit Gelassenheit: „Die Geldbeschaffung ist damit nicht gefährdet“, heißt es dazu aus dem Büro der zuständigen Finanzstadträtin, Renate Brauner (SPÖ).

Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s stufte Österreich von der Bestmarke „AAA“ auf „AA+“ herab. Damit könnten sich die Zinsen für Staatsanleihen erhöhen.

Auch Wien könnte damit sein Triple-A-Rating einbüßen, denn Standard & Poor’s will in den nächsten Wochen eine Neubewertung durchführen. Das Rathaus zeigt sich unbeeindruckt: „Derzeit gibt die Stadt Wien keine Anleihen aus, die davon betroffen sein könnten“, heißt es aus dem Büro Brauner.

Die Kosten für die Geldbeschaffung sind für die Stadt Wien relativ gering: „Im Schnitt liegt der Zinssatz für Verbindlichkeiten unter 1,5 Prozent.“ Zum Vergleich: Für eine Staatsanleihe mit dreijähriger Laufzeit muss Österreich einen Zinssatz von 3,5 Prozent am Kapitalmarkt bieten.

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