12.02.2018, 10:36 Uhr

Das erotische Wien: Diese Seiten der Stadt kennen Sie nicht

Erotik beim Belvedere: Mit ArchäoNow geht's auf Spurensuche durch das erotische Wien.

Eine besondere Schnitzeljagd führt zu den erotischen Schauplätzen des historischen Wiens.

INNERE STADT. Treffpunkt Stephansplatz: Dort erhält man ein Sackerl, gefüllt mit einer Informationsmappe, einem Stadtplan, jeder Menge geheimnisvoller Umschläge und einer Taschenlampe, die dafür sorgt, dass man bei dieser außergewöhnlichen Rätselrallye nicht gleich im Dunkeln tappt. Es gilt, anhand dieser Materialien die gestellten Aufgaben in zwei Stunden zu bewältigen.

Die Belohnung: Spaß, Wissen und ein Zertifikat zum erfolgreichen erotischen Spuren­leser.
Auf der Suche nach Hinweisen zu einst verborgenen Bordellen, prickelnden Andeutungen an alten Fassaden bis hin zu kniffligen Rechenaufgaben sorgen die Inhalte dieser erotischen Entdeckungsreise für rauchende Köpfe und neue Erkenntnisse über die schönste Sache der Welt.


Sexmetropole Wien

So erfährt man unter anderem, wo sich die Prostituierten im alten Wien zum Stelldichein mit ihren Freiern trafen, welch eindeutig zweideutige Symbole auf manch einer Kirche zu finden sind und wo Maria Theresia ihren Ehegatten in flagranti bei einem Gspusi erwischte.

Archäologin Miriam Webers­torfer von „ArchäoNOW“ und Date-Experte sowie Historiker Emanuel Kaspar von „Create­YourDate“ haben sich diese besondere Tour einfallen lassen. Offizieller Start dieser extravaganten Rätselrallye ist am Tag der Liebenden, dem Valentinstag, am 14. Februar. „Mit uns kann man Wien anders erkunden, fernab vom Mainstream der üblichen Stadtrundgänge. Wir bieten Einblicke in unsere Stadt, wie sie nur wenige kennen“, versichern die beiden.


Tour durchs Unbekannte

Neben dem erotischen Wien kann man auch die schaurigen, die geheimen und die genussvollen Seiten der Stadt in Form von Rätselrallyes entdecken. Es gibt kaum einen Anlass, zu dem man nicht die passende Veranstaltung findet. Ganz nebenbei hat das bunte Programm einen hohen pädagogischen Wert und verspricht neben Spannung und Spaß auch noch so manche unvorhergesehene Überraschung und Erkenntnis. Denn selbst Einheimische verschlägt es an die unglaublichsten Orte, von deren Existenz sie im Vorfeld kaum etwas gewusst haben.

„Natürlich ist auch die Kreativität der Mitwirkenden gefragt“, so Miriam Webers­torfer. Aber nicht nur Erwachsene kommen bei den Schnitzeljagden auf ihre Kosten. Auch für Schüler hat Weberstorfer ein eigenes Programm zusammengestellt. Die Spieltermine sind individuell über www.archaeo-now.com buchbar. Das Basispaket für zehn Erwachsene kostet 250 Euro, jenes für Schüler (15 Personen) 150 Euro.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.