23.01.2012, 13:04 Uhr

Leopoldauer Str.

Wien: Floridsdorf | Hier war einst eine zweispurige Fahrbahn in beide Richtungen. Jetzt gibt es auf dieser Straße nur mehr eine Fahrspur in jede Richtung und jeweils einen Radstreifen bzw. Mehrzweckstreifen, getrennt mit Inseln! mitten auf der Straße. Dieser jetzt nur mehr eine Fahrstreifen stört eigentlich nicht so sehr, wie die Breite des Kfz-Fahrstreifens. Die Breite des Fahrstreifens variiert von 2,27m bis 2,35m (gemessen ohne Radstreifen). Darum ist man natürlich immer wieder gezwungen die Warnlinie zum Radstreifen zu überfahren. Lkw und Busse sowieso. Diese können kaum einen Radfahrer überholen, ohne ihn zu gefährden, und müssen deshalb wohl hinterherzuckeln. Das wäre aber alles nicht notwendig, hätte man nicht diese Inseln mitten auf der Straße gebaut. Eine Sperrlinie hätte wohl auch gereicht, und hätte uns sehr viel Steuergeld erspart. Zur Draufgabe gibt noch es noch etwas, milde ausgedrückt, nicht nachvollziehbares auf diesem kurzen Stück. Eine Zusatzhalbinsel, auf einer der Inseln in der Fahrbahnmitte, die die Fahrbahn noch enger macht. (bei dem Schutzweg Höhe Siegfriedgasse). Wenn man schon glaubt, die Fußgänger hier besonders schützen zu müssen, wäre wohl eine Ampelanlage mit Abstimmung zu Ampel der Sebastian Kohlgasse die bessere und sicherere Lösung gewesen. Aber wenn man nicht mal Geld für eine vernünftige Ampelschaltung ausgeben will (Fr. Vassilaku hat abgelehnt, weil zu teuer- War zu lesen im Gratisblatt Heute), wird wohl eine ganze Ampelanlage auch nicht drinn sein. Denn für Sicherheit wird nur Geld ausgegeben, wenn es GEGEN Autofahrer bzw Autos geht. Das Geld braucht man ja schließlich auch für irgendwelche dubiosen und unnötigen Straßen- und Gehsteigumbauten, bzw -Neuerrichtungen, Radlwege und diverse Parkplatzvernichtungsprojekte.
Der Gipfel dieser Fehlplanung ist aber wohl die Insel auf Höhe Shell Tankstelle -Bild5,Bild6-. Wenn man hier mit dem Auto Stadtauswärts unterwegs ist, und links in die Katsushikastrasse, Richtung Brünner Str., einbiegen, bzw einreihen will, hat man eben dieses neugebaute Inselchen vor sich. Das ist besonders ärgerlich, wenn man eine geradeausfahrend wollende, an der Ampel wartenden Kolonne vor sich hat. Durch diese Insel versäumt man nun oft die auf grün stehende Linksabbiegeampel, weil man eben daran nicht vorbei kommt. Sicher ist es auch ärgerlich, wenn man aus der Shell Tankstelle rauskommt –Bild4- und links abbiegen will. Nach dem losen Stein zu schließen, sind schon einige Fahrzeuge auf der Insel aufgefahren. Das Inselchen trägt auch führ mehr Stau und dadurch Feinstaub bei, wie so vieles, was GrünRot im Verkehr ausheckt. Schon interessant, das gerade Grüne immer wieder dafür sorgen, dass es staut, und dadurch die Feinstaubbelastung erhöht wird. Und dann wird den Autos bzw. dem Verkehr die Schuld gegeben…

Da in einem Kommentar eines anderen Beitrags diese Bushaltestelle erwähnt wird, habe ich 2 Bilder zugefügt. Diese weitere Verkehrsbehinderung ist mir bei der Besichtigung natürlich auch aufgefallen. Die Ma 28, Rot und Grün verweisen bei solch Fehlplanungen immer auf Verkehrsberuhigung und Sicherheit.
Zur Sicherheit mein einfacher Vorschlag: Eine 2. Fahrspur neben dem haltenden Bus, die unnötigen Inseln weg (so wie es mal war), und ein ca. 2-3 m langes Geländer vor dem stehenden Bus. Damit auch der dümmste Fahrgast nicht vor dem Bus über die Straße laufen kann. Das wäre um einiges einfacher und um vieles billiger gewesen, als dieser staufördernde Strassenumbau. Natürlich müsste man auch die Haltestelle wieder in den ursprünglichen Zustand bringen,bzw nach rechts versetzen. Es ist mir unverständlich, weshalb diese cleveren Verkehrsplaner so etwas einfaches, billiges nicht zustandebringen. Aber vielleicht sollte es ja nicht billig sein....
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claudia pavel aus Floridsdorf | 23.01.2012 | 13:51   Melden
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Harry S. aus Floridsdorf | 24.01.2012 | 10:49   Melden
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Sommerer Helmut aus Floridsdorf | 03.02.2012 | 10:19   Melden
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Sommerer Helmut aus Floridsdorf | 09.02.2012 | 10:15   Melden
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