Finanzierung
Jeder Häuslbauer braucht seinen Finanzplan

Der Bau eines Hauses kostet viel Geld. Viele Häuslbauer unterschätzen vor allem, was beim Hausbau alles an Nebenkosten anfallen kann.
  • Der Bau eines Hauses kostet viel Geld. Viele Häuslbauer unterschätzen vor allem, was beim Hausbau alles an Nebenkosten anfallen kann.
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  • hochgeladen von Laura Sternagel

Beim Hausbau braucht’s einen guten (Finanz-)Plan. Häusl­bauer sollten zudem mögliche Förderungen nicht übersehen.

Ein individueller Finanzie­rungsplan, der neben den eigentlichen Baukosten auch zusätzlich anfallende Steuern, Gebühren, Aufschließungskosten etc. berücksichtigt, ist für jeden Häuslbauer Pflicht – die Beratung durch Fachleute ist ebenfalls Gold wert.

Expertentipp zur Finanzierung
Häuslbauer sollten stets ihre Finanzen und ihre finanziellen Möglichkeiten im Blick haben – eine Checkliste und ein Haushaltsplan können dabei helfen. Eine Beratung durch Experten sollte ebenfalls auf der Prioritätenliste ganz oben stehen – denn nur allzu leicht können versteckte Nebenkosten bei der Hausplanung übersehen werden. Nicht vergessen sollte man die zahlreichen Förderungen.

Checkliste

Empfehlenswert ist es darüber hinaus, eine Checkliste zu führen. Diese gibt es etwa bei Banken oder im Internet. Wichtig ist, dass darauf jeder Kostenpunkt beim Hausbau erfasst ist – so spart man sich später finanzielle Überraschungen. Die Checkliste sollte bei den Kosten rund ums Baugrundstück beginnen – dazu zählen sowohl Erschließungskosten (Strom, Kanal und Wasser) als auch Gebühren für den Grundstückskauf. Natürlich müssen auch die Errichtungskosten auf die Liste: von Unterkellerung, Rohbau, Dach- und Innenausbau bis hin zu Fassadengestaltung, Sanitäreinrichtungen, Türen, Fenstern und Heizung.

Kredit

Um sich den Hausbau leisten zu können, ist oft eine zusätzliche Finanzierung notwendig. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Variante: ein Bau- und Wohnkonto, das eine Art Rahmenkredit darstellt. Dabei stellt die Bank Geld zur Verfügung, das nach Bedarf abgehoben werden kann, jedoch nur für Kauf, Bau oder Umbau eines Eigenheims verwendet werden darf. Beim Bauspardarlehen dagegen wird häufig eine Summe angespart. Dann wird von der Bausparkasse eine Aufstockung für den Hausbau vorgenommen. Generell ist es empfehlenswert, mehrere Finanzierungsangebote einzuholen und zu vergleichen. Dabei sollte auf Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren, Risikoversicherung oder den effektiven Jahreszinssatz und Zinsanpassungsklauseln geachtet werden. Auf der persönlichen Checkliste sollten natürlich auch die monatlichen Rückzahlungsraten für einen Häuslbauer-Kredit eingetragen werden.

Haushaltsplan

Generell ratsam ist es, einen Haushaltsplan zu erstellen. Damit hat man einen genauen Überblick über die persönlichen Einnahmen und Fixausgaben und kann so besser seine finanziellen Spielräume einschätzen. Es sollte immer eine eiserne Geldre­serve übrig sein, die jederzeit angezapft werden kann.

Förderungen

Häuslbauer können weitere Geldquellen anzapfen: Das Land Tirol stellt diverse Förderungen zur Verfügung – etwa für Sanierungen, Photovoltaikanlagen oder Heizungsumstellungen. Details und Informationen gibt es hier

Das Spektrum reicht von der Eigenheim- über die Geschoß-Wohnbauförderung, von Fördermaßnahmen im Bereich Barrierefreiheit bis zur Altbausanierungen. Zu beachten sind stets die jeweiligen Zeiträume und Fristen, innerhalb derer eine Förderung beantragt werden kann.

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