Vescoli: Bauwirtschaft trifft keine Schuld bei Kostenüberschreitung

Die Bauwirtschaft trifft nach Vescoli keine Schuld bei Kostenüberschreitungen. (Symbolbild)

TIROL. In der Verantwortung bei Kostenüberschreitungen sieht Vescoli die Politik und die Bürokratie: "Sowohl in den Ausschreibungsunterlagen als auch in der Abwicklung müssen Transparenz und Kostenkontrolle verstärkt eingehalten werden", fordert der Obmann deshalb. 

Nachträgliche Wünsche, Fehler und Nichtberücksichtigungen

Grund für die häufigen Kostenüberschreitungen seien nämlich meist die nachträglichen Wünsche der Auftraggeber oder schlichtweg Fehler bei der Ausschreibung zum Projekt.  Teilweise wurden auch die Ö-Normen nicht berücksichtigt, was wiederum zu kostenintensiven Änderungen führen kann.

Die ausführende Firma trifft keine Schuld, wie es Vescoli erläutert. Allein der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Einhaltung des Budgets. Dazu gehört auch die Beobachtung der Index-Entwicklung, die im Rahmen einer Budgetierung eines öffentlichen Projekts mit einberechnet werden sollte. 
Wenn man die Bauwirtschaft als "Buhmann" einsetzt, so schadet dies der heimischen Wirtschaft und untergräbt die Glaubwürdigkeit der Unternehmen aus dem Bau-, Elektro oder Installationsbereich, hält Vescoli fest. 

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