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ERWIN, DEIN OMBUDSMANN AK Tipps für einen unbeschwerten Urlaub

AK Präsident Erwin Zangerl: „Gemeinsam schaffen wir‘s!“
  • AK Präsident Erwin Zangerl: „Gemeinsam schaffen wir‘s!“
  • Foto: AK Tirol
  • hochgeladen von Lucia Königer

Renate kann es kaum erwarten: Im August geht es für die Angestellte ab in den Urlaub, gemeinsam mit ihrer besten Freundin. „Wir haben uns im Internet auch schon ein paar Angebote angeschaut. Worauf sollten wir jetzt achten?“ „Tatsächlich kann man schon beim Buchen so manchem Ärger vorbeugen, wenn man weiß, worauf es ankommt“, erklärt AK Präsident Erwin Zangerl. Deshalb haben die AK Reiserechts-Experten wieder aktuelle Tipps zusammengestellt.

Pauschal oder individuell?

Diese wichtigste Frage sollte zuerst geklärt werden, und zwar schriftlich bei der Reisebuchung: Bei einer Pauschalreise hat man einen zentralen Ansprechpartner, die Rechtsdurchsetzung ist leichter, es bestehen Sonderrechte wie etwa das Recht zum Reisendenwechsel oder Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude. Zudem sind alle Zahlungen gegen Insolvenz abgesichert. Wer hingegen Hotel, Flug etc. einzeln bucht, muss sich an verschiedene Vertragspartner halten, die Rechtsdurchsetzung ist schwieriger.

Online

Prüfen Sie vor der nalen Buchung alle Angaben, denn Sie haften für Eingabefehler, die hohe Bearbeitungs- oder Stornokosten verursachen können. Stimmen persönliche Daten nicht mit jenen im Reisepass überein, kann die Airline die Beförderung verweigern.
Wichtig:

  • Anschlussflüge als einheitlichen Beförderungsvertrag buchen. Nur dann muss Sie die Airline umbuchen, wenn sich ein Flug verspätet und Sie den Anschluss versäumen.
  • Das sonst für Online-Verträge übliche zweiwöchige Rücktrittsrecht gilt bei Reisebuchungen nicht!

Storno

Je kurzfristiger man die Reise absagt, desto höher die Stornogebühren: Sie können bis zu 100 % betragen. Eine Stornoversicherung deckt dieses Risiko für bestimmte Fälle, wie plötzliche Erkrankung, ab. Keine Stornogebühren dürfen verrechnet werden, wenn sich nach dem Buchen wesentliche Umstände ändern, etwa durch Terrordrohung oder Naturkatastrophen, oder wenn das Reiseunternehmen die Leistung einseitig erheblich ändert.

Probleme vor Ort

Bei Problemen oder Reisemängeln einen Vertreter von Reiseveranstalter, Hotel oder Airline kontaktieren. Bringt das keine Abhilfe, Mängel dokumentieren. Nach dem Urlaub können Sie binnen zwei Jahren Preisminderung verlangen. Preisminderungsansprüche bestehen zwar auch ohne Reklamation vor Ort, bei allfälligen Schadenersatzansprüchen (z.B. fürs Taxi, wenn der Transferbus nicht rechtzeitig kommt) drohen eventuell Einschränkungen. Für Probleme beim Transport mit Flugzeug, Schiff , Bahn oder Bus kommen zusätzlich besondere Bestimmungen zur Anwendung.

Neuerungen

Am 1. Juli 2018 tritt ein neues Gesetz in Kraft. Bei Pauschalreisen sind geringe Änderungen vorgesehen, daneben wird eine neue Kategorie „verbundener Reiseleistungen“ geschaffen.Die Neuerungen gelten aber erst für Buchungen ab 1. Juli 2018.

Bei Fragen helfen die AK Experten unter 0800/22 55 22 - 1818. Mehr auf <a target="_blank" href="https://www.ak-tirol.com">ak-tirol.com</a>

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