Faschingskrapfen: Die „gschmackige“ Seite der Narrenzeit

Jedes Jahr aufs Neue ein Genuss: frische Faschingskrapfen in der bunten Narrenzeit!
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  • Jedes Jahr aufs Neue ein Genuss: frische Faschingskrapfen in der bunten Narrenzeit!
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INNSBRUCK. Krapfen gehören zum Fasching wie Kostüme, Bälle und bunte Perücken. Das STADTBLATT hat das Angebot an den kalorienreichen Faschingsboten genau unter die Lupe genommen und verrät, wo man sich seinen Krapfen in der Landeshauptstadt am besten schmecken lässt.

Rund 100 Millionen Faschingskrapfen essen ÖsterreicherInnen pro Jahr. Wer sich auf die Suche nach der Entstehung des Krapfens begibt, wird von einer Vielzahl an Legenden und Überlieferungen überrascht. Fest steht, dass sich bereits die Römer vor über 2.000 Jahren ein kugelförmiges Gebäck schmecken ließen. Viele Jahrhunderte später finden sich in Klosterküchen bereits süße Speisen namens „Craphun“ auf dem Speiseplan. Im Fasching werden die Krapfen deshalb gegessen, weil die Kirchenmänner den Genuss der nahrhaften Krapfen empfohlen hatten, um für die anschließende Fastenzeit genügend Kraft zu tanken.

Wien, Frau Krapf und die Krapfen
Eine Legende, die wir ÖsterreicherInnen am liebsten hören, spielt sich in Wien ab. Eine Hofratsköchin mit Namen Cäcilie Krapf soll ihre Gäste beim Ball des Wiener Kongresses im Jahre 1815 mit ausgebackenen, gefüllten Kugeln überrascht haben. Diese waren so begehrt, dass sie bald in der ganzen Stadt zu bekommen waren und nach ihrer Schöpferin genannt wurden.

Eine andere Geschichte erzählt von einem Feldbäcker im Regiment von Friedrich dem Großen, der sich in der Not zu helfen wusste. Weil er keinen Backofen zur Verfügung hatte, soll er seine Hefeteigkugeln über offenem Feuer in einer Pfanne mit heißem Fett ausgebacken haben. Den Soldaten hat‘s offensichtlich geschmeckt.

Heute ist eine Faschingszeit ohne die runden Köstlichkeiten in vielen Regionen unvorstellbar. Moderne Bäcker sind auf den Zug aufgesprungen und bieten neben der klassischen Marmeladefüllung auch unzählige, alternative Varianten an. Interessante Info am Rande: Auch Faschingskrapfen sind genormt und müssen genauen Richtlinien entsprechen.

Flaumig, frisch und nicht zu teuer
Getestet wurden zehn Angebote in Innsbruck. Der perfekte Krapfen sollte dabei frisch, flaumig und schön anzusehen sein. Auch der Preis und die Größe spielen eine entscheidende Rolle. Der Genuss des Krapfens sollte schließlich so lange wie möglich anhalten!

Autor:

Elisabeth Demir aus Stubai-Wipptal

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