Quo vadis- Wohin gehst du?

Der seit 2014 aufgrund der Initiative von Hrn. Tony Obergantschnig bestehende Quo Vadis- Pilgerweg beginnt eigentlich in der Innsbrucker Altstadt beim Dom. Ich aber startete bei der Pradler Pfarrkirche, die direkt vor meiner Haustür steht und ein würdiger Ausgangspunkt ist
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  • Der seit 2014 aufgrund der Initiative von Hrn. Tony Obergantschnig bestehende Quo Vadis- Pilgerweg beginnt eigentlich in der Innsbrucker Altstadt beim Dom. Ich aber startete bei der Pradler Pfarrkirche, die direkt vor meiner Haustür steht und ein würdiger Ausgangspunkt ist
  • hochgeladen von Petra Happacher

Auf dem etwa 21 Kilometer langen Pilgerweg von Innsbruck nach Maria Waldrast, den Spuren des früheren Innsbrucker Bischofs Reinhold Stecher folgend.

Der Bischof machte sich einst nachts regelmäßig von seiner Wohnung am Domplatz in der Altstadt auf den Weg und ging die lange Strecke bis zu dem hochgelegenen Servitenkloster zu Füßen der Serles. Alles andere als ein gemütlicher Morgenspaziergang, sondern vielmehr ein anstrengender, langer und zum Teil richtig steiler Weg.
Das hab ich feststellen können, als ich dieser Strecke zum ersten Mal selber gefolgt bin, allerdings nicht vom Dom ausgehend, sondern von meiner Haustür bei der Pradler Pfarrkirche weg.

So führte meine Wanderung erst einmal der Straße entlang der Sill nach Wilten und dort über den Bergisel bis zur tatsächlichen, bestens ausgeschilderten Pilgerstrecke am sogenannten Hohlweg.
Vorbei am Sonnenburgerhof führt der Weg dann durch den Wald nach Natters, von dort aus weiter durch Mutters, auf der zum Glück nur wenig befahrenen Straße bis nach Kreith und von da entlang der Stubaitalbahngleise zu den Telfer Wiesen.
Ab der dortigen Haltestelle der Bahn geht es talwärts, vorüber am einsam stehenden Gallhof und einem direkt an der Straße gelegenen alten Quellheiligtum bis zum Wiesenhof an der Ruetz.
Nach der Überquerung des Gebirgsbachs folgt ein steiler Anstieg hinauf nach Mieders, wo schließlich der letzte und vielleicht anstrengendste Teil der Wanderung beginnt, denn auf dem Kapellenweg müssen nun gut 500 Höhenmeter bewältigt werden, um schließlich, nach etwa sechs Stunden Unterwegssein, das Ziel Maria Waldrast zu erreichen...
Hier lohnt nicht nur ein Besuch des Gnadenbilds in der Wallfahrtskirche sondern auch ein Abstecher in die recht neu Peregrinkapelle und nicht zuletzt eine Einkehr im Klostergasthof.
So rundum gestärkt ist der abschließende, etwa einstündige Weg hinunter nach Mühlbachl bzw. zum Bahnhof in Matrei ein gemütlicher Spaziergang.

Autor:

Petra Happacher aus Innsbruck

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