"Grobe Fahrlässigkeit"
Trotz Lawinenwarnstufe 4 in abgesperrtes Gebiet

Wer sich trotz Lawinenwarnung auf unabgesperrtes Pistengebiet begibt, bringt nicht nur sich selbst in Gefahr.

TIROL. Trotz zigfacher Warnungen zieht es manche Wintersportler immer noch auf Pisten, die nicht im normalen Fahrbereich liegen. Eine "grobe Fahrlässigkeit", die nach Meinung von VP-LAbg. Mattle bestraft gehört. 

Gefahr für Wintersportler und Retter

Wer sich bei Lawinenwarnstufe 4 trotzdem in abgesperrtes Gebiet wagt, gefährdet nicht nur sein eigenes Leben, so der Galtürer Bürgermeister und Landtagsvizepräsident Toni Mattle, sonder auch das seiner potenziellen Retter. Als Beispiel nennt er den kürzlich geschehenen Fall eines dänischen Snowboarders in Westendorf, der die gesicherte Piste bei Lawinenwarnstufe 4 verließ und im freien Gelände einen Notruf absetzte.

Weiterverrechung der Rettungskosten und Geldstrafe gefordert

Als Konsequenz aus solch einer "groben Fahrlässigkeit" fordert Mattle eine Weiterverrechnung der Rettungskosten und darüber hinaus auch eine Geldstrafe. „Auch deshalb, weil vor allem bei ausländischen Gästen nach deren Abreise die Kosten für den Rettungseinsatz vielfach nicht mehr einbringbar sind“, weiß Mattle, der auch stellvertretender Leiter der Tiroler Bergrettung ist. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Lawinenwarnstufe wird bis Ende der Woche auf Stufe 4 bleiben

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