Barmherzige Schwestern Innsbruck fusionieren drei Provinzen

Der Ordensschleier der Barmherzigen Schwestern von Zams - festliches Zeichen und Signal für den Dienst in der Nachfolge Christi - hält dem unpassenden Vergleich mit der islamischen Burka und dem politischen Wind dazu leicht stand.
  • Der Ordensschleier der Barmherzigen Schwestern von Zams - festliches Zeichen und Signal für den Dienst in der Nachfolge Christi - hält dem unpassenden Vergleich mit der islamischen Burka und dem politischen Wind dazu leicht stand.
  • Foto: Landeck-TV
  • hochgeladen von Martin Frank Riederer OPraem

(KAP) Die "Barmherzige Schwestern Innsbruck" haben drei europäische Provinzen zusammengeschlossen. Im Rahmen eines Kongregationsfestes in Innsbruck wurde dieser durch die Altersstruktur bedingte Schritt nun offiziell durchgeführt, wie das Medienbüro der heimischen Ordensgemeinschaften am Donnerstag mitteilte. Die ehemaligen Provinzen Innsbruck, Meran und Treviso unterstehen nun direkt der Generalleitung in Innsbruck. Generaloberin ist Sr. Pauline Thorer.

Die "Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Innsbruck" umfasst nun insgesamt die Provinzen Innsbruck, Meran, Treviso sowie Mitundu-Tanzania mit insgesamt 291 Schwestern. Zur Innsbrucker Provinz gehören 85 Schwestern in fünf Niederlassungen und zahlreiche soziale Einrichtungen. Zur Schwesterngemeinschaft Meran gehören 65 Schwestern in sechs Niederlassungen, zu jener in Treviso 16 Schwestern in drei Niederlassungen.

Die Provinz Mitundu-Tanzania mit 128 jungen Schwestern bleibt für weitere sechs Jahre Provinz der Kongregation Innsbruck. Ziel ist es aber, dass Mitundu 2024 eine eigenständige Kongregation wird, heißt es von Seiten des Ordens.

Die "Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul" sind eine karitative Frauenkongregation, die sich besonders kranken und älteren Menschen sowie der Schuldbildung von Kindern widmet. Neben dem Dienst in der Pflege kranker und alter Menschen, zu dem sich der von den Heiligen Vinzenz von Paul und Luise von Marillac gegründete Orden seit jeher verpflichtet gefühlt habe, sind viele Schwestern auch in ehrenamtlichen Diensten wie Gottesdienste, Besuchsdienste, in Sterbebegleitung sowie im Gebet für andere Menschen tätig, andere leisteten Seelsorgedienste in verschiedenen öffentlichen und ordenseigenen Einrichtungen.

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